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Organisatorisches

Das Wahlfach „Our Planet, Our Health – Medizin in Zeiten des Klimawandels“ wird gemeinsam von den Medizinischen Universitäten in Graz (MUG), Innsbruck (MUI) und Wien (MUW) sowie an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz organisiert. Im Baukastenprinzip werden Vorlesungen, Vorlesungen mit Übungen und Praktika bzw. Diskussionsrunden zu bestimmten Themen angeboten, die durch ausgewählte Expert:innen der jeweiligen Universitäten gehalten werden. Die Veranstaltungsreihe beginnt jeweils im Sommersemester und geht über zwei Semester, wobei die prüfungsintensiven Monate Juni und Jänner ausgenommen sind.

Grundsätzlich wollen wir alle Studierende im Fachbereich ansprechen, wobei wir davon ausgehen, dass die Mehrheit aus dem 3.-5. Studienjahr kommen wird.

Ein Teil der Vorlesungen wird on demand für alle Studierenden zur Verfügung stehen, einige Vorlesungen finden als webex/zoom- oder Hybrid-Veranstaltung statt. Zum Abschluss des Sommersemesters wird es in Innsbruck eine mündliche Prüfung geben und in Linz benötigt es einen Kurzessay über die Themengebiete. Zusätzlich wird es eine abschließende Prüfung im Multiple Choice-Verfahren im Dezember über moodle geben. Wien und Graz führen Veranstaltungen mit prüfungsimmanentem Charakter durch.

Die MUW hat bereits ein Wahlfach „PLANETARY HEALTH – EIN UMFASSENDES GESUNDHEITSKONZEPT“. Dieses Konzept bleibt unverändert und wird lediglich in dieses überregionale Konzept integriert. Teilweise finden gleichentags Veranstaltungen in anderen Universitäten statt, teilweise gibt es alternativ On-Demand-Vorlesungen. Einige Vortragende werden als webex übertragen.

Das Wahlfach findet ab dem SS 2026 erstmalig statt. Wir sind uns sicher, dass das Wahlfach noch verbessert werden kann, daher werden wir kurze Evaluierungen nach jeder Veranstaltung durchführen. Diese sind anonym. Für die Person oder die Personen, die die meisten Evaluierungen abgibt bzw. abgeben, wird ein Gutschein für ein Frühstück in der jeweiligen Stadt am Ende der Veranstaltungsreihe vergeben bzw. verlost.





Arbeitskonzept des Wahlfaches Our Planet, Our Health

Konzeptentwurf und Organisation

Priv.Doz. Dr. med. Janett Kreutziger, DESA, Medizinische Universität Innsbruck

Innsbruck, 02.10.2026

Inhalt

1.      Hintergründe, Motivation und Ziele des Faches. 5

1.1.         Hintergründe. 5

1.2.         Motivation.. 5

1.3.         Ziele. 6

1.4.         Bildung für Nachhaltige Entwicklung.. 7

1.4.1.           Einführende Gedanken.. 7

1.4.2.           Fachunabhängige Beispiele für BNE in Lehrveranstaltungen mit medizinischen Schwerpunkten   9

1.4.3.           Praktische pädagogische Prinzipien und medizinische Beispiele. 11

1.5.         Reframing 13

1.      Zielgruppe und Organisation 15

1.1.         Zielgruppe 15

1.2.         Organisation 15

1.2.1.           Vorlesungen 15

1.2.2.           Vorlesungen mit Übungen 15

1.2.3.           Praktika und Begehungen 16

1.3.         Anmeldung 16

2.      Beteiligte und wichtige Informationen für die Vortragenden 18

2.1.  Beteiligte und Kontakte 18

2.2.  Wichtige Informationen für die Vortragenden 26

3.      Übersicht Ablaufplan Vorlesungen und Praktika 27

4.      Homepage 44

4.1.         Erstellung 44

4.1.1.           Einführungstext 44

4.1.2.           Zusatzinfo Ziele 45

4.1.3.           Zusatzinfo Organisatorisches 45

4.2.         Werbung 46

5.      Evaluation 47

5.1.  Evaluation durch die Lehrenden 47

5.2.  Evaluation durch die Studierenden am Ende jeder Veranstaltung 48

5.3.  Evaluation durch die Studierenden am Ende der Veranstaltungsreihe 49

6.      Prüfungen, ECTS-Punkte und Zertifikat 51

7.      Details und Inhalte der einzelnen Veranstaltungen 53

7.1.  Organisation Lehrunterlagen 53

7.2.  Organisation webex-Veranstaltung 53

7.3.  Veranstaltungsaufzeichnungen 53

8.      Inhalte der Veranstaltungen 54

1.  Hintergründe, Motivation und Ziele des Faches

1.1.              Hintergründe

Die Europäische Union hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden, d. h. die Treibhausgasemissionen müssen deutlich reduziert werden. Die Gesundheitssysteme in den europäischen Industrieländern sind große Emittenten von Treibhausgasen, in Österreich trägt das Gesundheitssystem je nach Quelle zwischen 5,2 % und 6,7 % des gesamten nationalen CO2-Fußabdruckes bei.1,2 Wie unter Beibehaltung der Versorgungsqualität, unter dem Druck von Kosteneinsparungen, der demographischen Entwicklung und dem zu erwartenden Wissenszuwachs das Gesundheitssystem selbst klimafreundlicher und resilienter werden kann, gehört zu den großen Fragestellungen und Herausforderungen der nächsten Jahre.

Ärztliches Personal in der ambulanten wie der stationären Versorgung ist in der Schlüsselposition, neue Wege für eine ressourcenschonendere Medizin zu finden. Es sollte zum Fortschritt in der Medizin und wie zum Klimaschutz beitragen und ein bezüglich der Herausforderungen des Klimawandels resilienteres Gesundheitssystem etablieren. Gleichzeitig sind wir Ärzt:innen Multiplikatoren im Umgang mit Patient:innen, wichtige Wissensvermittler und können Vorbildwirkung haben.

Die Ärzteschaft vertreten durch die Ärztekammern von Südtirol, Deutschland, Österreich, Schweiz, Lichtenstein und Luxemburg haben im Meraner Communiqué von 2022 die Pflicht zu Gegenmaßnahmen zum Klimawandel verankert, um Ressourcen zu schonen und der fortschreitenden Umweltzerstörung Einhalt zu gebieten. Das Gesundheitssystem muss klimafreundlicher gestaltet werden. Dazu sollten notwenigen Bildungsmaßnahmen ergriffen werden.3

1.2.              Motivation

Bisher gehören Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Informationen zum Klimawandel nur am Rand zur Ausbildung der Ärzt:innen. Um die o. g. Ziele zu erreichen, müssen zukünftige Ärzt:innen in diesen Themen ausgebildet und motiviert werden. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat daher in den Leistungsvereinbarungen der medizinischen Universitäten ein Wahlfach zu diesem Themengebiet gefordert.4–6 Das hier vorgelegte Konzept dient der Umsetzung dieser Forderung an den Medizinischen Universitäten in Graz (MUG), Innsbruck (MUI) und Wien (MUW) sowie an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU).

Ein gemeinsam organisiertes Wahlfach dieser vier Universitäten soll dabei helfen, den Expert:innen der jeweiligen Universitäten ein größeres Publikum zu ermöglichen und die wichtigen Themengebiete an allen Universitäten anzubieten. Wir wollen uns inhaltlich austauschen, um Redundanzen zu vermeiden und Synergien zu finden.

Studierende, zukünftige Ärzt:innen sollen mit notwendigen Informationen ausgestattet werden, um sich einerseits der Rolle des Gesundheitssystems am Klimawandel bewusst zu werden. Anderseits sollen sie Schlüsselkompetenzen erhalten, wie sie zukünftig das Gesundheitssystem nachhaltiger, ressourcenschonender und gleichzeitig resilienter gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels unter Beibehaltung der Versorgungsqualität gestalten können.

1.3.              Ziele

  • Förderung eines systemischen Verständnisses der Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Gesundheitssystem, unserer Umwelt und globaler Gesundheit, um die Auswirkungen menschlichen Handelns auf unseren Planeten, Biodiversität und Gesundheit reflektieren und verantwortungsvoll beurteilen zu können
  • Befähigung der Studierenden, Grundlagen zu Klimaschutz, Klimawandelanpassung, Klimaresilienz und Gesundheitsförderung kritisch einzuordnen und auf berufliche sowie gesellschaftliche Handlungsfelder anzuwenden, nachhaltige Transformationsprozesse im Gesundheitswesen aktiv mitzugestalten und innovative Lösungen für klima- und ressourcenschonende Versorgungssysteme zu entwickeln
  • Entwicklung eines Bewusstseins für Co-Benefits von Klimaschutz und Gesundheitsförderung sowie deren Bedeutung für nachhaltige und gesundheitsfördernde Transformationsprozesse im Gesundheitswesen
  • Vermittlung methodischer Kompetenzen zur Erfassung, Berechnung und Reflexion von Treibhausgas-Emissionen des Gesundheitssektros und im persönlichen Umfeld, um nachhaltige Entscheidungs- und Handlungskompetenzen zu stärken
  • Förderung praxisorientierten und transdisziplinären Lernens anhand von Best-Practice-Beispielen aus unterschiedlichen Fachgebieten zur Entwicklung nachhaltiger Lösungsansätze im Gesundheitswesen
  • Stärkung von Kommunikations-, Kooperations- und Vernetzungskompetenzen, um interprofessionellen Austausch sowie gemeinschaftliche Transformationsprozesse im Bereich Klima- und Umweltschutz und Gesundheit aktiv mitzugestalten
  • Vermittlung eines reflektierten Überblicks über nationale und internationale Strategien, Projekte und Netzwerke sowie staatliche und nichtstaatliche Akteur:innen im Bereich Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen, um gesellschaftliche Verantwortung und Partizipation zu fördern
  • Förderung der Reflexions- und Bewertungskompetenz hinsichtlich ethischer, sozialer und globaler Dimensionen des Klimawandels und deren Auswirkungen auf Gesundheit, Versorgungsgerechtigkeit und vulnerable Bevölkerungsgruppen
  • Sensibilisierung für globale Gesundheitsgerechtigkeit sowie die ungleiche Verteilung klimabedingter Gesundheitsrisiken auf lokaler und internationaler Ebene
  • Förderung eines langfristigen Zukunfts- und Verantwortungsbewusstseins im Sinne des „Planetary Health“-Ansatzes und der Sustainable Development Goals (SDGs)7

1.4.              Bildung für Nachhaltige Entwicklung

1.4.1. Einführende Gedanken

„Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) möchte Menschen das Wissen, die Kompetenzen, die erforderlichen Fähigkeiten und Werte vermitteln, die erforderlich sind, um ökologische, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen ganzheitlich zu verstehen und verantwortungsbewusst zu handeln. BNE fördert kritisches Denken und systemisches Verständnis, um eine gerechte, menschenfreundliche, zukunftsfähige und friedliche Welt zu schaffen. International eingebettet durch das UNESCO-Programm BNE2030 und den Green Deal mit EU-Empfehlungen des Rates zum Lernen für den grünen Wandel, adressiert der BNE-Aktionsplan des BMFWF und BMB das Ziel Nachhaltige Entwicklung entlang der gesamten Bildungskette zu integrieren.“

Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) hat einen BNE-Aktionsplan geschafften, um Österreichs Verpflichtung zur Umsetzung der UNESCO Roadmap 2030 als auch des European Green Deals zu ermöglichen. „Der BNE-Aktionsplan des Bundesministeriums für Bildung (BMB) und BMFWF soll ein gemeinsames Verständnis von BNEschaffen, das Engagement für BNE stärken sowie konkrete Maßnahmen zur Umsetzung entlang der gesamten Bildungskette definieren. Zudem soll er die Bedeutung von BNE nach außen hin sichtbar machen.8

Ich ersuche die Vortragenden, Prinzipien der BNE in ihren Lehrkonzepten mitzudenken bzw. Raum dafür zu schaffen. Es soll Studierende dazu zu befähigen, gesundheitliche, technologische und gesellschaftliche Herausforderungen verantwortungsvoll und langfristig zu betrachten. Neben fachlicher Kompetenz umfasst dies ethisches Handeln, interdisziplinäre Zusammenarbeit und den bewussten Umgang mit Ressourcen im Gesundheitswesen. Studierende sollen lernen, medizinische Innovationen nicht nur hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, sondern auch bezüglich sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Auswirkungen und globaler Gesundheitsziele zu bewerten. BNE fördert damit kritisches Denken, nachhaltige Entscheidungsfindung und die Fähigkeit, Gesundheitssysteme und medizinische Technologien im Sinne zukünftiger Generationen mitzugestalten.

In Österreich wurde die „Allianz Nachhaltige Universitäten in Österreich“9 – alle Volluniversitäten sind jetzt Mitglied dieser Allianz – gegründet mit dem Ziel, Hochschullehrenden Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu vermitteln. Diese Prinzipien basieren u. a. auf transformativen und partizipativen pädagogischen Konzepten. Zentral sind dabei inter- und transdisziplinäres Lernen, systemisches Denken, reflexive Lehrmethoden sowie der „Whole Institution Approach“, bei dem Nachhaltigkeit nicht nur Inhalt einzelner Lehrveranstaltungen, sondern Teil der gesamten Hochschulkultur wird.

Die häufig auf fakten-, daten- und evidenzbasierte Wissensvermittlung im Studium der Human- und Zahnmedizin sowie des Medical Engineering ist weiterhin wichtig, derzeit unersetzbar. Wir sollten uns als Lehrende jedoch auch damit beschäftigen, ob und wie Studierende in der Lage sind, lokal und fachgebietsbasiert dieses Wissen auch umzusetzen und anzuwenden. Dazu sollten sie auch in einem sich wandelnden Gesundheitssystem in der Lage sein, das immer mehr Personalmangel, Spardruck, überalternder Bevölkerung und Risikoverhalten jüngerer Generationen, zunehmenden Ansprüchen, Lieferkettenunsicherheiten und zusätzlichen relevanten Risiken des Klimawandels unterliegt.  

Das Wahlfach bietet Gelegenheit, diese Überlegungen in konkrete Lehrmethoden einfließen zu lassen. Zusätzlich könnten Nachhaltigkeit und BNE Möglichkeiten bieten, neue bzw. auszubauende Lehrkonzepte wie transformatives Lernen, problemorientiertes und peer learning, projektbasiertes Arbeiten in allen Fachgebieten zu implementieren bzw. weiterzuentwickeln, um dabei kritische Reflexionsfähigkeit, Systembewusstsein, kooperative Entscheidungsfindung sowie eigene und gesellschaftliche Verantwortung zu fördern. Für Lehrende bedeutet dies z. B. Kompetenzorientierung statt reiner Wissensvermittlung, transdisziplinäres Lernen, Zukunftsorientierung, Reflexion und Wertebezug, Handlungsorientierung, Partizipation und reale gesellschaftliche Probleme als Lernanlass. Für Studierende bedeutet dies, komplexe Gesundheitsfragen nicht isoliert technisch oder klinisch zu betrachten, sondern ökologische, soziale und ethische Auswirkungen mitzudenken.

Einfache praktische Gedanken zur Umsetzung von BNE für Lehrende in medizinischen bzw. angrenzenden, sich überschneidenden Fachgebieten:

Kompetenzorientierung statt reiner Wissensvermittlung bedeutet, nicht nur Fakten auswendig zu können, sondern medizinisches Wissen situationsgerecht, reflektiert und verantwortungsvoll anwenden zu können. Pädagogisch verschiebt sich die Fragen von „Was sollen die Studierenden wissen“ hin zu „Was sollen angehende Ärzt:innen bzw. ähnliche Berufe in realen Situationen kompetent tun können?“ Es geht nicht nur um Wissen, sondern auch praktische Fertigkeiten, klinisches Denken, interdisziplinäre, interprofessionelle Kommunikation, ethische Urteilsfähigkeit, Teamarbeit, Selbstreflexion und professionelles Handeln auch in herausfordernden Situationen und Zeiten. Alle beteiligten Universitäten haben solche pädagogischen Konzepte bereits in ihren Curricula integriert, doch nicht immer bewusst unter diesen Namen und nicht alle Lehrenden kennen die pädagogischen Prinzipien dahinter. Dieses Wahlfach und die interdisziplinäre Vielfältigkeit des Themengebietes Nachhaltigkeit bietet eine Möglichkeit (keine Notwendigkeit!), sowohl BNE als auch Nachhaltigkeit in all ihren Facetten universitätsweit zu implementieren.

1.4.2. Fachunabhängige Beispiele für BNE in Lehrveranstaltungen mit medizinischen Schwerpunkten

  • Nachhaltiger Ressourceneinsatz
  • Vermeidung unnötiger Diagnostik
  • Vermeidung sinnloser Therapie
  • nachhaltige Beschaffung
  • Energie- und Materialverbrauch in Kliniken
  • Umgang mit Wertstoffen (Abfallwirtschaft)
  • Verteilungsgerechtigkeit, lokal, regional, überregional, global
  • Handlungsorientierung / Transformationskompetenz
    • Studierende sollen nicht nur Wissen erwerben, sondern Veränderungen gestalten können
    • Qualitätsverbesserungen, nachhaltige Klinikprozesse oder gesundheitsfördernde Projekte
  • Krisen- und Klimaresilienz
    • Umgang in komplexen Systemen
    • Ressourcenbewusstsein in Krisen (Lernen aus COVID-2019, aktuelle Krisen)
    • Versorgungssicherheit
    • Großwetterereignisse (heat dome, Hitzeschutz, Brände, Feinstaub, Starkregen, Überschwemmungen, Schneefall, Lawinen, Stürme…)
    • Adaptierung Katastrophenpläne
  • Kritisches Denken und Umgang mit Unsicherheit
    • Medizinische Entscheidungen erfolgen oft unter Unsicherheit.
    • Reflektierter Umgang mit fehlenden Daten/Wissen
    • reflektiertes Abwägen
    • evidenzbasiertes Denken
    • kritischer Umgang mit Informationen.
  • Systemisches Denken
    • Gesundheit hängt mit Umwelt, Klima, Ernährung, sozialer Lage, demographischer Entwicklung, Wirtschaft und Politik und mehr zusammen
    • Manche Erkrankungen und ihre Verläufe stehen auch in Zusammenhang mit dem Klimawandel
    • Hitze, Kreislauf, Niereninsuffizienz, Allergien, COPD, Antibiotikaresistenzen etc
  • Interdisziplinarität
    • Zusammenarbeit mit Public Health, Umweltwissenschaften, Ethik, Soziologie, Pflege, Wasserwirtschaft, Gesundheitsökonomie oder Stadtplanung u. a., andere Gesundheits- und Sozialinstitutionen (z. B. Caritas, lokale Pflegeeinrichtungen, Rettungsdienste usw.)
    •  Zusammenarbeit über Fachgrenzen und Fachgruppen hinweg
    • Corporate identity
  • Zukunftsorientierung und Prävention
    • langfristiges Denken
    • planetary health diet
    • 3rd mission bewusst werden und ausbauen, gesunde Lebensweisen aufzeigen, Vorbild sein
    • Präventionsmedizin, Planetary Health, Antibiotikaresistenzen oder den Umgang mit alternden Gesellschaften, Mobilitätskonzepte
  • Verantwortung und ethische Reflexion
    • Ärztliches Handeln hat Auswirkungen auf Individuen, Gesundheitssysteme und Umwelt
    • Wertschätzung anderer Kulturen, Traditionen, Denkweisen, Fachdisziplinen etc
    • Gemeinsamkeit finden und betonen
    • Ressourcenverbrauch à gerechte Verteilung medizinischer Leistungen
    • Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen
  • Partizipation und Empowerment
    • Patient:innen sollen nicht nur behandelt, sondern befähigt werden, informierte Entscheidungen zu treffen. Shared Decision Making und Gesundheitskompetenz fördern
    • Aktives Zugehen auf Schulen, um medizinische Kompetenzen zu fördern und Wissen über Klimawandel, Umweltprobleme und Konsequenz für die eigenen Gesundheit vermitteln (Co-Benefits)
  • Globale Gerechtigkeit
    • Gesundheit ist weltweit ungleich verteilt
    • globale Impfstoffverteilung, Zugang zu Medikamenten, Zugang zu medizinischem Wissen
    • Migration oder Auswirkungen des Klimawandels auf vulnerable Regionen
  • Salutogenese und Gesundheitsförderung
    •  Bedingungen fördert, die Gesundheit erhalten — sozial, psychisch und ökologisch
    • Wertschätzender Umgang mit anderen
    • Gemeinsamkeiten fördern

1.4.3. Praktische didaktische Prinzipien und medizinische Beispiele

  • Problem- und fallbasiertes Lernen (POL/CBL)
    • Hitzewellen und Risikogruppen
    • Antibiotika und antimikrobielle Resistenzen
    • Versorgung bei klimabedingten Extremereignissen
    • Luftverschmutzung und Atemwegserkrankungen
  • Interprofessionelles Lernen
    • Gemeinsame Fallkonferenzen interprofessionell, transdisziplinär
    • Simulationstrainings
    • Planbeispiele
    • Gemeinsam mit Pflege, Technik, IT, Sozialarbeit …
  • Reflexionsorientierte Lehre
    • Reflexionsportfolios
    • Moderierte Gruppengespräche
    • Narrative Medizin
    • Generationsübergreifender Erfahrungsaustausch
    • Mögliche Fragen:
      • Welche Verantwortung haben Ärzt:innen im Fachgebiet … im Klimawandel, in der Ressourcenknappheit usw
      • Wie beeinflusst Ressourcenknappheit Therapieentscheidungen?
      • Wie kann Überversorgung reduziert werden?
  • Service Learning/Community Based Learning
    • Verknüpfung von Lernen und gesellschaftlichem Engagement:
    • Gesundheitsprojekt mit sozial benachteiligten Gruppen
    • Erstellung eines Präventionsprogrammes
    • Arbeit mit vulnerablen Populationen
    • BNE-Kompetenzen: gesellschaftliche Verantwortung, Partizipation, Perspektivenwechsel
  • Simulations- und Szenariotraining
    • Arbeiten mit komplexen Zukunfts- und Krisenszenarien
    • Krankenhausbetrieb bei längerfristigem Stromausfall
    • Pandemie- und Hitzekrisen, Überschwemmungen
    • Triage unter Ressourcenknappheit
    • Katastrophenmedizin unter diesen neuen Szenarien überarbeiten
    • Auswirkungen kriegerischer Auseinandersetzungen in Europa mitdenken
  • Transformative Learning
    • Studierende sollen bestehende Denk- und Handlungsmuster erkennen, differenzieren und wenn notwendig kritisch hinterfragen
    • Überdiagnostik
    • Operationsindikationen
    • Gesamthafte ökologische Auswirkungen des Gesundheitssystems (Wasser, Luft, Land, Flora, Fauna)
    • Lifestyle Medicine vs. kurative Medizin, ist lifestyle medicine präventiv?
  • Projektorientiertes Lernen
  • Lösungen suchen
  • Nachhaltiges Klinikprojekt
  • CO2-Reduktion in einer spezifischen Abteilung und Bereich
  • Leitlinienentwicklungen
  • Konzepte für Green Learning, Green Studies, Green Hospital,
  • Mögliche Präsentationen: Poster, Policy Briefs, Qualitätsprojekte, verbesserte Anwendungen, Innovationen o. ä. im Klinikalltag
  • Partizipative Lehr- und Lern-Formate
    • Studentische Lehrprojekte
    • Peer Teaching
    • Zukunftswerkstätten
    • Design Thinking Workshops
  • Lernziele: demokratische Teilhabe und Entwicklung, aktive Gestaltung
  • Systemisches und vernetztes Lernen
  • Komplexe Wechselwirkungen sichtbar machen
  • Concept Mapping
  • Kausaldiagramme
  • Stakeholder-Analysen
  • Systems Thinking-Workshops
  • Beispiele: Ernährung und Gesundheit, soziale Determinanten von Gesundheit, Konzept One Health, lokale Vernetzung von Krankenhäusern in einer Stadt, Gemeinde, einem Bundesland von Abwasserwirtschaft, Lieferketten, Angehörigen, Ausbildung usw.
  • Forschendes Lernen
  • Diplom- und Masterarbeiten und kleiner Projekte, die von Studierenden bearbeitet werden
  • CO2-Fußabdruck definierter medizinischer Maßnahmen
  • Ökologischer Fußabdruck von Pharmaka oder Medizinprodukten
  • Spezifische Gesundheitsaspekte definierter Aspekte des Klimawandels
  • Digitale und hybride Lernformate
  • Fallsimulationen virtuell
  • Interaktive Entscheidungsübungen
  • MOOCs zu Planetary Health entwickeln (massive open online course, siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Massive_Open_Online_Course)

1.5.              Reframing

Die erste Umsetzung dieses Konzepts hat trotz inhaltlich sehr starker Beiträge, renommierter Vortragender, eines durchdachten Gesamtplans und großem Engagement aller Beteiligten nicht in dem Maße Resonanz gefunden, die wir uns erhofft hatten.

Daher sollte diese Veranstaltungsreihe bzw. das Konzept weiterentwickelt und neu ausgerichtet werden, um stärker an den Interessen und Erwartungen der Studierenden anzuknüpfen. Nach Rücksprache mit Studierenden und Expert:innen zum Thema wurde klar, dass sich viele Studierende primär an den unmittelbaren Benefits für ihre Ausbildung, Praktika und die ersten Berufsjahre orientieren. Nachhaltigkeit, gemeinschaftliches Miteinander und globale Probleme stehen für diese selektierte Gruppe mehrheitlich nicht im Fokus. Die angebotenen Themen werden erst dann auf Interesse stoßen, wenn der konkrete Mehrwert für die Studierenden für die eigene medizinische Praxis und berufliche Entwicklung ersichtlich wird.

Genau hier setze ich an: Nicht die Inhalte selbst stehen infrage, sondern die Art ihrer Einbettung und Vermittlung. Ziel der Weiterentwicklung ist es daher, das bestehende Konzept so zu reframen, dass der persönliche und berufliche Nutzen für Studierende stärker sichtbar wird –- ohne die inhaltliche Substanz zu verändern.

Im Sinne einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Medizin wird angestrebt, die bestehenden Lehrinhalte stärker systematisch mit den Sustainable Developement Goals (SDGs) der Vereinten Nationen zu verknüpfen. Dadurch soll bei (Medizin)Studierenden ein vertieftes Bewusstsein dafür entstehen, dass medizinisches Handeln nicht nur auf individueller Patient:innenebene wirkt, sondern auch unmittelbar in globale ökologische, soziale und ökonomische Zusammenhänge eingebettet ist. Die explizite SDG-Zuordnung der einzelnen Lehrveranstaltungen ermöglicht es, diese globale Zielsetzung sichtbar in den medizinischen Ausbildungskontext zu integrieren und die Relevanz nachhaltiger Entwicklung für die zukünftige ärztliche Tätigkeit klarer herauszuarbeiten.

Darüber hinaus möchte ich den interaktiven Anteil der Vorlesungsreihe gezielt stärken. Wie oben unter BNE bereits ausgeführt, bitte ich die Lehrenden, durch Formate wie Fallanalysen, Diskussionsrunden, problemorientiertes Lernen, Reflexionen, Simulationen und kurzer Gruppenarbeit den Transfer von theoretischem Wissen in die praktische Anwendung zu verbessern. Insbesondere im Kontext von Nachhaltigkeit und Medizin ist ein solches, aktives Lernen entscheidend, um Ärzt:innen auszubilden, die komplexe Systemzusammenhänge, Zielkonflikte und ethische Abwägungen bewältigen können. Dies kann häufig nicht allein durch klassische Frontalvermittlung ausreichend vermittelt werden. Meine eigenen Lehrveranstaltungen gestalte ich ebenfalls in diese Richtung.

Ziel ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern Gestaltungskompetenz aufzubauen: Studierende sollen befähigt werden, nachhaltige Handlungsoptionen im klinischen bzw. ärztlichen Alltag zu erkennen, kritisch zu reflektieren und systemisch einzuordnen und aktiv mitzugestalten. Die Kombination aus SDG-Integration und interaktiven Lehrformaten trägt somit dazu bei, Nachhaltigkeit als festen Bestandteil der medizinischen Ausbildung und späteren Berufspraxis zu verankern.

1.  Zielgruppe und Organisation

1.1.              Zielgruppe

Alle Studierende im Fachbereich Humanmedizin, z. T. auch Zahnmedizin, Molekulare Medizin und Medical Engineering an den vier beteiligten Universitäten werden informiert (soweit Studiengang vorhanden). Zusätzlich wird die JKU alle Studierenden am Campus anschreiben und speziell auch noch Studierende des Faches Medical Engineering informieren.

Grundsätzlich wollen wir alle Studierende im Fachbereich ansprechen, wobei wir davon ausgehen, dass die Mehrheit aus dem 3.-5. Studienjahr kommen wird.

1.2.              Organisation

Das Wahlfach „Our Planet, Our Health – Medizin in Zeiten des Klimawandels“ wird gemeinsam von den Medizinischen Universitäten in Graz, Innsbruck und Wien sowie an der Johannes Kepler Universität Linz organisiert. Im Baukastenprinzip werden Vorlesungen zu bestimmten Themen angeboten, die durch ausgewählte Expert:innen der jeweiligen Universitäten gehalten werden, und die im Wechsel mit lokalen Präsenz-Veranstaltungen, die z. B. Praktika, Diskussionsrunden oder Begehungen beinhalten, stattfinden.

Ein Vortrag/Vorlesung eines prominenten Klimaschützer ist vorgesehen, um besondere Aufmerksamkeit für das Fach und Motivation für Vortragende und Teilnehmende zu erreichen. Für das Startjahr wurden Prof. Harald Lesch gemeinsam mit Dr. Martin Herrmann (Leiter Klima und Gesundheit (KLUG)-Netzwerk Deutschland) gewonnen. Ihr Vortrag wird aufgezeichnet und ein weiteres Jahr genutzt werden.

1.2.1. Vorlesungen

Die Vorlesungen (VO, ohne Anwesenheitspflicht) werden hybrid (Vortrag Dr. Herrmann, Prof. Lesch) oder über webex oder an den jeweiligen Universitäten zu festen Terminen für alle teilnehmenden Studierenden angeboten. Sie werden je nach Zustimmung der Lehrenden lokal aufgezeichnet, an der MUI gespeichert, um zu einem späteren Zeitpunkt von den Teilnehmenden der teilnehmenden Universitäten abgerufen werden (on demand) zu können. Die Zustimmung der Vortragenden zur Aufzeichnung ihrer Vorträge werden lokal eingeholt und gespeichert.

1.2.2. Vorlesungen mit Übungen

Des Weiteren gibt es (online) Vorlesungen mit Übungen (VU), die als Präsenzveranstaltung an den Standorten gehalten und aufgezeichnet werden, die dann ebenfalls on demand von Studierenden der anderen Universitäten zu einem späteren Zeitpunkt angeschaut werden sollten. In Graz werden diese Vorlesungen vor der Veranstaltungsreihe ohne Studierende aufgezeichnet. Die anderen Universitäten zeichnen während der Veranstaltungen auf inkl. anschließender Fragen und Besprechungen und speichern diese Aufzeichnungen in Innsbruck ab. Die Zustimmung der Vortragenden zur Aufzeichnung ihrer Vorträge werden lokal eingeholt und gespeichert. Die Vorlesungen (außer Prof. Lesch) werden am Ende der Veranstaltungsreihe gelöscht.

1.2.3. Praktika und Begehungen

Die lokalen Präsenz-Veranstaltungen (VU, Praktika und Begehungen, PR, Best Practice-Beispiele, Diskussionen) können zunächst je nach Möglichkeit der jeweiligen Universitäten durchgeführt werden. Sinnvoll erscheint uns die Ergänzung solcher Praktika/Begehungen im Verlauf der nächsten Jahre. Es besteht die Möglichkeit, Literatur, Vorträge (pdfs, ppts o. ä.) zentral auf einem MUI-Server in Innsbruck zu speichern, so dass je nach Bedarf sich Vortragende bzw. Durchführende Anregungen für Ihre lokalen Umsetzungen holen können. Zugang für die Vortragenden bzw. Durchführenden werden durch die MUI gewährleistet.

Der Organisationsplan sieht derzeit eine hybrid-Vorlesungen vor (Vorlesung Dr. Herrmann, Prof. Lesch, hybrid webex, Aufzeichnung, Präsenz in Innsbruck). Hinzu kommen vier webex-Vorlesungen zu fixen Terminen von Prof. Stagl, DI Frey und Dr. Lorenz. (Dauer ca jeweils 45-90 min inkl. Fragen und Diskussionen)

Vorlesungen mit Übungen (mit Aufzeichnung) kommen hinzu. (Dauer ca. jeweils 45 bis 90 min inkl. Fragen und Diskussionen) verteilt auf das Sommersemester 26 und Wintersemester 26/27 unter Auslassung der prüfungsintensiven Monate Juni 2026 und Jänner 2027.

Die Praktika, Diskussionsrunden und Begehungen (Dauer ca. 90 min) finden derzeit in Innsbruck und Graz statt. Diese werden ebenso verteilt auf die beiden Semester.

1.3.              Anmeldung

Die Anmeldung der Studierenden zum Fach erfolgt im jeweiligen System der Universität. Zusätzlich müssen sich die Studierenden der JKU und ggf. der MUW auf der o.g. homepage mit folgendem link als Mitbelegung auch an der MUI anmelden. Studierende der MUG melden sich nur in Graz an.

https://www.i-med.ac.at/studium/zulassung/mitbelegung.html

2.  Beteiligte und wichtige Informationen für die Vortragenden

2.1.             Beteiligte und Kontakte

Name (alphabetische Reihenfolge)UniversitätOrganisationsbereich und PositionEmail
Priv.-Doz. Dr.med.univ. Dr.scient.med. Felix AbererMedizinische Universität GrazKlinische Abteilung für Endokrinologie und Diabetologiefelix.aberer@medunigraz.at https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2005343
Dr. med. univ. Markus BergerKlinik Landstraße, Wiener Gesund-heitsverbundObmann des Vereins Österrei-chischer Polleninformationsdienst HNO-Abteilungmarkus.berger@pollenresearch.com https://www.polleninformation.at/ueber-uns/verein/dr-med-univ-markus-berger
Dr. med. univ. Lorenz BodnerMedizinische Universität WienUniv.-Klinik für Innere Medizin IIlorenz.bodner@meduniwien.ac.at https://healthforfuture.at/wahlfach-planetary-health-ein-umfassendes-gesundheitskonzept/
DI Rudolf ElsenwengerSteirische Krankenanstalten-GesellschaftLeiter Steuerung Technik, Bau und Umweltrudolf.elsenwenger@kages.at
Chiara Fahrthofer, MSc BA BEdTirol-Kliniken, InnsbruckAbteilung für Nachhaltigkeitsmanagementchiara.fahrthofer@tirol-kliniken.at https://www.tirol-kliniken.at/page.cfm?vpath=ueber-uns/organisationsstruktur/nachhaltigkeitsmanagement
Dipl.-Ing. Dr. Techn. Harald FreyTechnische UniversitätForschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnikharald.frey@tuwien.ac.at https://www.tuwien.at/cee/transport/planning/ueber-uns/team/frey
Dr. med. Heinz FuchsigMedizinische Universität InnsbruckLecturer, Allgemeinmediziner, Leiter des Kurses Umweltmedizin der ÖÄKh.fuchsig@ikbnet.at https://www.leadingx.com/xperten-team/heinz-fuchsig/
Priv. Doz. Dr. Paolo GasparellaMedizinische Universität GrazUniv.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgiepaolo.gasparella@medunigraz.at https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2007383
Dr. Kornelia GiersigTirol-Kliniken, InnsbruckLeiterin Abteilung für Ökologie und Abfallwirtschaftkornelia.giersig@tirol-kliniken.at https://www.tirol-kliniken.at/page.cfm?vpath=standorte/landeskrankenhaus-innsbruck/kaufmaennische-direktion/wirtschaftsbetriebe
Priv.Doz. Dipl.Ing. Dr. Willi HaasUniversität für Bodenkultur, BOKUInstitut für Soziale Ökologiewilli.haas@boku.ac.at https://boku.ac.at/personen/person/63828FEEE6DA9B97
Ao.Univ.Prof. Dr.med.univ. Harald Herkner, MScMedizinische Universität WienUniversitätsklinik für Notfallmedizinharald.herkner@meduniwien.ac.at https://www.meduniwien.ac.at/web/en/forschung/researcher-profiles/researcher-profiles/detail/?res=harald_herkner&cHash=75f7f6b16cfe15bb50e4999b0c7e2620
Dr. Martin HerrmannDeutsche Allianz Klima und Gesund-heit (KLUG) e.V.Vorsitzenderm.herrmann@klimawandel-gesundheit.de https://www.klimawandel-gesundheit.de/dr-med-martin-herrmann/
Univ.-Prof. DDr. Wolfram Hötzenecker, MBAJohannes Kepler UniversitätsklinikumVorstand Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologiewolfram.hoetzenecker@kepleruniklinikum.at https://www.kepleruniklinikum.at/kliniken-einrichtungen/dermatologie-und-venerologie/team/
Prof. Dipl.-Ing. rer. nat. tech. Dr. med. univ. Hans-Peter HutterMedizinische Universität WienLeiter Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizinhans-peter.hutter@meduniwien.ac.at https://public-health.meduniwien.ac.at/unsere-abteilungen/abteilung-fuer-umwelthygiene-und-umweltmedizin/mitarbeiterinnen/stv-leiter-der-abteilung-fuer-umwelthygiene-und-umweltmedizin/
Dr. med. Christina Kastner-Frank, LL.M.Medizinische Universität WienÄrztliche Direktion AKH Wienckastner@aon.at https://healthforfuture.at/wahlfach-planetary-health-ein-umfassendes-gesundheitskonzept/
Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Alexander KirschnerMedizinische Universität WienInstitute for Hygiene and Applied Immunologyalexander.kirschner@meduniwien.ac.at https://www.meduniwien.ac.at/web/en/forschung/researcher-profiles/researcher-profiles/detail/?res=alexander_kirschner&cHash=f65d233eb9c8ebd68cfb74b5ef9ef29c
Priv.Doz. Dr. med. Janett Kreutziger, DESAMedizinische Universität InnsbruckUniv.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizinjanett.kreutziger@i-med.ac.at
Em.Prof. Dr. h.c. Helga Kromb-KolbUniversität für Bodenkultur, BOKUInstitut für Meteorologie und Klimatologiehelga.kromb-kolb@boku.ac.at https://boku.ac.at/personen/person/5A0B7F74083C59CB
Ing. Mag. (FH) Martin LacknerTirol-Kliniken, InnsbruckEnergiemanager & Projektleiter Bau, Abteilung Bau & Technikmartin.lackner@tirol-kliniken.at https://www.tirol-kliniken.at/page.cfm?vpath=ueber-uns/energiemanagement
Kathrin Lemmerer, MScMedizinische Universität WienAbteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizinkathrin.lemmerer@meduniwien.ac.at https://public-health.meduniwien.ac.at/unsere-abteilungen/abteilung-fuer-umwelthygiene-und-umweltmedizin/mitarbeiterinnen/
Prof. Harald LeschLudwig-Maximilians-Universität MünchenInstitut für Astronomie und Astrophysiklesch@usm.uni-muenchen.de https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Lesch
Priv.-Doz. Dr.med.univ. Martin Manninger-Wünscher, PhDMedizinische Universität GrazKlinische Abteilung für KardiologieMartin.manninger-wuenscher@medunigraz.at https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2003401
OR Priv.-Doz. Dr. Hanns MoshammerMedizinische Universität WienAbteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizinhanns.moshammer@meduniwien.ac.at https://public-health.meduniwien.ac.at/unsere-abteilungen/abteilung-fuer-umwelthygiene-und-umweltmedizin/mitarbeiterinnen/
Mag.rer.nat. Dr.scient.med. Beate ObermüllerMedizinische Universität GrazUniversitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgiebeate.obermueller@medunigraz.at https://kinderchirurgie.medunigraz.at/forschung/forschungslabor
Priv.-Doz. Mag. Dr. Michael PoteserMedizinische Universität WienAbteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizinmichael.poteser@meduniwien.ac.at https://public-health.meduniwien.ac.at/unsere-abteilungen/abteilung-fuer-umwelthygiene-und-umweltmedizin/mitarbeiterinnen/
MR Dr. Klaus Renoldner, MScMedizinische Universität WienLecturer, Allgemeinmediziner, Nachhaltigkeitsforscher, ehemaliger Präsident der österreichischen Sektion der International Physicians for the Prevention of Nuclear Warreno@wvnet.at https://www.linkedin.com/in/klaus-renoldner-b2b66244/
Univ.-Prof. Dr.med.univ. Regina Roller-WirnsbergerMedizinische Universität GrazUniv.-Klinik für Innere Medizinregina.roller-wirnsberger@medunigraz.at https://forschung.medunigraz.at/fodok/suche.medonline_person?sprache_in=de&medonline_person_id_in=51745
Dr. Dagmar RubatscherTirol-Kliniken, InnsbruckLeiterin Abteilung für Nachhaltigkeitsmanagementdagmar.rubatscher@tirol-kliniken.at https://www.tirol-kliniken.at/page.cfm?vpath=ueber-uns/organisationsstruktur/nachhaltigkeitsmanagement
Priv.Doz. Dr. Sabine Scholl-BürgiTirol-Kliniken, InnsbruckUniv.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkundesabine.scholl-buergi@tirol-kliniken.at https://www.tirol-kliniken.at/page.cfm?vpath=standorte/landeskrankenhaus-innsbruck/kliniken/department-kinder–und-jugendheilkunde/univ-klinik-fuer-paediatrie-i
Prof. Freyja Smolle-JüttnerMedizinische Universität GrazVizerektorat für Klinische Angelegenheiten, Innovation und Nachhaltigkeitfreyja.smolle@medunigraz.at https://de.wikipedia.org/wiki/Freyja-Maria_Smolle-J%C3%BCttner
Prof. Sigrid StaglTechnische UniversitätDepartment für Sozioökonomie, Leiterin der Ökologischen Ökonomiesigrid.stagl@wu.ac.at https://www.wu.ac.at/ineq/team/wissenschaftliche-mitarbeiter-innen/sigrid-stagl
Mmag. Dr. Katarina Steininger-KaarJohannes Kepler Universität LinzLeiterin Zentrum für Medizinische Lehrekatharina.steininger-kaar@jku.at https://www.jku.at/medizinische-fakultaet/lehre/zentrum-fuer-medizinische-lehre/team/
Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr.med.univ. Jolana Wagner-SkacelMedizinische Universität GrazUniversitätsklinik für Medizinische Psychologie und Psychotherapiejolana.wagner-skacel@medunigraz.at https://forschung.medunigraz.at/fodok/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=2002672
Prof. Günter WeissMedizinische Universität InnsbruckDirektor Universitätsklinik für Innere Medizin II, Infektiologie und Immunologieguenter.weiss@i-med.ac.at https://experts.i-med.ac.at/experte/guenter-weiss/
Mag. Mag. Dr. Lisbeth WeitensfelderMedizinische Universität WienCenter for Public Health, (Dep. of Environmental Health)lisbeth.weitensfelder@meduniwien.ac.at https://www.meduniwien.ac.at/web/forschung/researcher-profiles/researcher-profiles/detail/?res=lisbeth_weitensfelder&cHash=87d38c4659d2a3a977e3dd3d8b6407d2

2.2.            Wichtige Informationen für die Vortragenden

Ein Template für die Folien, das verwendet werden kann, wird dem Konzept beigefügt. Die Nutzung des gemeinsamen Logos halten wir für ein sinnvolles gemeinsames Bekenntnis.

Wir sollten Basiswissen vermitteln und dürfen die Studierenden nicht überfordern.

Rückmeldungen aus dem Wahlfach in Innsbruck waren einerseits klarer Wunsch nach Diskussionsmöglichkeiten und praktischen Beispielen. Sie wollten zu jedem Themengebiet mögliche konkrete Umsetzungen und Beispiele, die im Alltag bereits angewandt werden.

Vorschlag: In den Vorlesungen könnten die Folien, die prüfungsrelevantes Basiswissen vermitteln sollen, speziell markiert werden, um sie von nicht prüfungsrelevanten Informationen, die jedoch für den Überblick über das Themengebiet bzw. zur Erklärung für komplexere Zusammenhänge von Bedeutung sind, zu unterscheiden.

Wir bitten alle Vortragenden, Ihre Folien für Präsentationen für ein Handout für die Studierenden und ein ppt/keynote-file oder ähnliches mit Angabe von

Wahlfach Our Planet, Our Health, Namen des/der Vortragenden und Titel der Veranstaltung and

moodle@i-med.ac.at oder an janett.kreutziger@i-med.ac.at zu senden.

Die Handouts als pdf werden den Studierenden zur Verfügung gestellt.

Zugang für Lehrende

Erfolgt per Antrag nach Kontakt unter: janett.kreutziger@i-med.ac.at

Prüfungsfragen

Wir bitten alle Lehrende mit Vorlesungen, die aufgezeichnet werden (On-Demand-Inhalte) und Webex/Zoom-Veranstaltungen, jeweils drei Prüfungsfragen pro Veranstaltung zur Verfügung zu stellen. Diese können offen formuliert sein oder als multiple choice-Frage. Diese Fragen bitte janett.kreutziger@i-med.ac.at senden.

3.  Übersicht Ablaufplan Vorlesungen und Praktika

Terminplan SS 26 + WS 26/27

Datum/Uhr zeitTitelThemen, InhalteVortragendeLehrveranstal-tungstypVeranstaltungsort 
10.03.2026 16 Uhr 90 minOur Planet, Our Health –- Medizin in Zeiten des KlimawandelsOrganisatorisches, Einführung max. 45 min   Ursachen Klimawandel Einführung lokal  MUW Start im WS 
J. KreutzigerVUMUI                                 HS Anatomie 
F. Smolle-JüttnerVUMUG                               siehe moodle 
 VOJKU streaming 
17.03.2026 45 minHigh tech Medizin und Nachhaltigkeit – kein WiderspruchNachhaltiges Arbeiten in der interventionellen KardiologieM. Manninger-WünscherVOMUG                                  On demand für alle 
24.03.26 16 Uhr 45 minNicht mit dem Finger auf die anderen zeigen – mein eigener CO2-FußabdruckBerechnung eigener CO2-Fußabdruck, Daten zur Treibhausgasbilanzierung , Ideen/Planung eigener Klimaschutzmaßnahmen, (Praktikum und Diskussion) PRMUW dzt. nicht geplant 
S. Scholl-Bürgi, C. FahrthoferMUI, HS Anatomie 
S. Smolle-JüttnerMUG, Treffpunkt lt. Moodle 
 JKU dzt. nicht geplant 
31.03.2026 45 minHeat, Health & Healing: Climate Challenges in Paediatric Surgical CareAspekte des Klimawandels in der KinderchirurgieP. GasparellaVOMUG                                        on demand für alle 
07.04.2026 45 minIch trink eh genugDer alte Mensch in Zeiten des KlimawandelsR. Roller-WirnsbergerVOMUG                                   on demand für alle 
14.04.2026 16 Uhr 45 minDie Kleinen mit der großen Angst?Aspekte des Klimawandels in der PädiatrieS. Scholl-BürgiVU mit AufzeichnungMUI, HS Anatomie on demand MUG, MUW, JKU 
21.04.2026 14 Uhr 90 minWo landen Zehen, Handschuhe und Medikamentenreste?Kreislaufwirtschaft/Abfallwirtschaft in einem Großkrankenhaus PR (Begehung)MUW dzt. nicht geplant 
K. GiersigMUI, Treffpunkt – MZA Portier 
F. Smolle-Jüttner + KAGESMUG siehe moodle 
 JKU dzt. nicht geplant 
29.04.2026 17.00 120 minPlanetare Gesundheit – Perspektiven für die Praxis der GesundheitsberufeKlimawandel, Energiekrise, CO2-Beweis, Transformation im GesundheitswesenH. Lesch M. HerrmannVO hybrid aus InnsbruckInnsbruck, Audimax, Fritz-Pregel-Str. 3 
05.05.2026 16 Uhr 60 minWie Du mir so ich Dir – Co-BenefitsCo-Benefits Klimaschutz und GesundheitsförderungH. FuchsigVU mit AufzeichnungMUI, HS Anatomie On demand MUG, MUW, JKU 
12.05.2026 17 Uhr 45 minTransformation zwischen Finanzierungsdruck und planetaren GrenzenTransformation der Gesellschaft, KlimafolgekostenforschungS. StaglVO zoomzoom für alle 
19.05.2026 16 Uhr 45 minLaw and OrderNachhaltigkeit im Klinikalltag: Regulatorische Rahmen vs. operative Umsetzung VU mit Aufzeichnung MUW nicht geplant 
D. RubatscherMUI, HS Anatomie.  on demand für JKU, MUW, (MUG) 
Begehung Neophyten, NeobiotaB. Obermüller PRMUG, Treffpunkt siehe moodle 
 
26.05.2026 14 Uhr 90 minKrankenhäuser auf Müllbergen – warum Abfallvermeidung zur Gesundheitsfrage wirdStrategien zur Reduktion von Abfall im Krankenhaus, Gefahrenpotentiale erkennen und sicher entsorgenK. GiersigVU mit AufzeichnungMUI, HS Anatomie on demand MUG, MUW, JKU 
J. KreutzigerPrüfung MUIMUI, HS Anatomie 
02.06.2026 16 Uhr 60 minKäfer, Klima, Krise – warum der Klimawandel für die Notfallmedizin bedeutsam istKlimawandel – Auswirkungen auf das Gesundheitswesen / Notfallmedizin, Großschadensereignisse, GroßwetterereignisseJ. KreutzigerVU mit AufzeichnungMUI, HS Anatomie On demand MUG, JKU, MUW 
09.06.2026 16 Uhr 90 minBauen auf Kosten der Zukunft – Bauten für die Zukunft?Umweltauswirkungen Baumaßnahmen, Hitzeschutz im Krankenhaus, städteplanerische Maßnahmen, Bauvorschriften PR (Begehung)MUW dzt. nicht geplant 
M. Lackner Treffpunkt Innsbruck Kinder-Herz-Zentrum Eingang oranger Lift 
F. Smolle-JüttnerMUG siehe moodle 
 JKU dzt. nicht geplant 
17.06.2026 45 minSustainable Food FuturesÖkologische Aspekte in der DiabetologieF. AbererVOMUG                              on demand für alle 
  Sommerpause
06.10.2026 18 UhrWas hat die Klimakrise mit meiner Patientin zu tun?Einführung in Planetary HealthH.P. Hutter    qwer (J. Kreutziger)VU                    XXX          VOMUW, Zentrum Public Health, HS 1 Webex für MUI, JKU, MUG 
 
13.10.2026 16 Uhr 45 min   18 Uhr 90 minEnergieschlucker KrankenhausEnergieverbrauch im Krankenhaus und EinsparmöglichkeitenR. ElsenwengerVO mit AufzeichnungMUG On demand für alle 
Klimakrise als GesundheitskriseWarum Treibhausgasreduktion Gesundheitsvorsorge istH. Kromp-KolbVUMUW, Zentrum Public Health, HS 1 
20.10.2026 18 Uhr 90minKleine Teilchen – große WirkungVon Müll zu Mikroplastik -Gefahren für Umwelt und Gesundheit (Mikroplastik)M. PoteserVUMUW, Zentrum Public Health, HS 1 Webex für MUI, JKU, MUG 
27.10.2026 18 Uhr    90 minSpanische Tomate vom Feld oder österreichische aus dem Gewächshaus?Wie Ernährung Gesundheit und Klima beeinfluss. Sustainable Food FuturesL. BodnerVO webexMUW, Zentrum Public Health, HS 1 Webex für MUI, JKU, MUG 
03.11.2026  16 Uhr    45 min 18 Uhr    90 minClimate changes goes viralKlimakrise und InfektionskrankheitenG. WeissVU mit AufzeichnungMUI, HS Anatomie On demand JKU, MUG 
Gesundheitsfaktor Biodiversität – Risiken und Resilienz // Dengue, West-Nil, Zika und dann noch ZeckenK. LemmererVUMUW, Zentrum Public Health, HS 1 
10.11.2026 16 Uhr    90 min 18 Uhr    90 minKlimakrise – BiodiversitätskriseBiodiversität, Neophyten, Neobiota, AllergienW. HötzeneckerVU mit AufzeichnungJKU, Ort offen On demand MUW, MUI, MUG 
Heat and DustFeinstaub, Ozon, Ragweed – Alarm Luftverunreinigung als GesundheitsrisikoH. MoshammerVUMUW, Zentrum Public Health, HS 1 
17.11.2026 18 Uhr 90 minHeat and DustHitzschlag im Schockraum – vom akuten Management zum HitzeschutzplanH. HerknerVU webexMUW, Zentrum Public Health, HS 1 Webex für MUI, JKU, MUG 
 
24.11.2026 18 Uhr 90 minFast’n FuriousBewegung auf Rezept? Wie nachhaltige Mobilität Gesundheit und Klima schütztH. FreyVU webexMUW, Zentrum Public Health, HS 1 Webex für MUI, JKU, MUG 
15.12.2026 16 Uhr    45 min     18 Uhr    90 min Prüfung über MoodleJ. KreutzigerPrüfungMUI, HS Anatomie 
 
K. Steininger-KaarJKU, Ort noch offen 
 
Klima, Krieg und MigrationWenn Umweltkrisen Konflikte verschärfenK. RenoldnerVU webexMUG, Zentrum Public Health, HS 1 Webex MUI, JKU, MUG 
12.01.2026 16 Uhr    45 min   18 Uhr    90 minBetter togetherGemeinsame Analyse von Dimensionen sozialer NachhaltigkeitD. RubatscherVU mit AufzeichnungMUI, HS Anatomie On demand für MUW, JKU, MUG 
Wenn sauberes Wasser fehltVon Durchfallerkrankung bis ExsikkoseA. KirschnerVUMUW, Zentrum Public Health, HS 1 
19.01.2027 16 Uhr    60 min   18 Uhr    90 minThe dirty secret of clean waterAbwässer, Umweltbelastung, Medikamentenrückstände, Antibiotika-Resistenzen, MedizinprodukteJ. KreutzigerVU mit AufzeichnungMUI, HS Anatomie On demand JKU, MUG 
Vom Narkosegas bis zur OP-HaubeWie wird das Krankenhaus nachhaltigC. Kastner-FrankVUMUW, Zentrum Public Health, HS 1 
26.01.2027 16 Uhr    45 min 18 Uhr    90 minThe Psychology of Sustainability: Minds in a Warming WorldPsychologische Aspekte von Nachhaltigkeit und KlimakriseJ. Wagner-SkacelVO mit AufzeichnungMUG On demand MUI, JKU, MUW 
Planetary Mind – die Psychologie der UmweltkrisePlanetary Health in der klinischen Praxis – was nehmen wir mitL. WeitensfelderVUMUW, Zentrum Public Health, HS 1 

Mögliche Themenübersicht – Überschriften und Inhalte neu ab SS 27

Datum/Uhr zeitTitelThemen, InhalteVortragendeLehrveranstal-tungstypVeranstaltungs-ortGÖG-Lehrgang 
10.03.2027 16 Uhr 90 minKlinische Realität 2030 Was Dich im Spital erwartet … und keiner lehrtOrganisatorisches, Einführung max. 45 min   Warum Klimawandel zur klinischen Realität wird und was das für Dich bedeutet  MUW dzt. nicht geplantSDG 3, 4, 13     

J. Kreutziger
VUInnsbruck HS Anatomie 
F. Smolle-JüttnerVUMUG Siehe moodle 
StreamingVUJKU Streaming aus Innsbruck 
17.03.2027 45 min On demandHigh tech Medizin vs. Ressourcen: wie Du medizinische Entscheidungen abwägstNachhaltiges Arbeiten in der interventionellen KardiologieM. Manninger-WünscherVU mit AufzeichnungMUG on demandSDG 3, 9, 12 
24.03.26 16 Uhr 45 minWas Dein eigenes Verhalten im Alltag wirklich verändertBerechnung eigener CO2-Fußabdruck, Daten zur Treibhausgasbilanzierung , Ideen/Planung eigener Klimaschutzmaßnahmen, (Praktikum und Diskussion) PRMUW dzt. nicht geplantModul 8, Modul 9, Modul 11 SDG 3, 12, 13 
S. Scholl-Bürgi, C. FahrthoferInnsbruck, HS Anatomie 
S. Smolle-JüttnerMUG Treffpunkt siehe moodle 
 JKU dzt. nicht geplant 
31.03.2027 45 min On demandHitze im Krankenhaus – reale Fälle, reale Risiken bei KindernAspekte des Klimawandels in der KinderchirurgieP. GasparellaVU mit AufzeichnungMUG on demandSDG 3, 13   
07.04.2027 On demandHitze im Dienst: Wen Du leicht übersiehst und warum das gefährlich istDer alte Mensch in Zeiten des KlimawandelsR. Roller-WirnsbergerVOMUG On demandSDG 3, 10, 13     

14.04.2027 16 Uhr 45 min + on demand
Angst, Stress, Klima: Was Kinder wirklich belastet und wie Du reagierstAspekte des Klimawandels in der PädiatrieS. Scholl-BürgiVU mit AufzeichnungInnsbruck HS Anatomie + on demandSDG 3, 4, 13 
21.04.2027 14 Uhr 90 minWo landen Zehen, Handschuhe und Medikamentenreste – warum Du das wissen solltest?Kreislaufwirtschaft/Abfallwirtschaft in einem Großkrankenhaus PR (Begehung)MUW dzt. nicht geplantModul 6 SDG 3, 12, 13 
K. GiersigInnsbruck, Treffpunkt – MZA Portier 
F. Smolle-Jüttner + KAGESMUG siehe moodle 
 JKU dzt. nicht geplant 
29.04.2027 17.00 90 min + on demandDer ökologische Wandel als zentrale Herausforderung für unsere Gesundheit – Was wir tun könnenKlimawandel, Energiekrise, CO2-Beweis, Transformation im GesundheitswesenH. Lesch M. HerrmannVO stream aus Innsbruck mit AufzeichnungInnsbruck, Audimax, Fritz-Pregel-Str. 3 + on demandSDG 3, 4, 12, 13 
05.05.2027 16 Uhr 90 min + on demandBehandlungen, die doppelt wirken: gut für Patient:innen und den PlanetenCo-Benefits Klimaschutz und GesundheitsförderungH. FuchsigVU mit AufzeichnungInnsbruck HS Anatomie + on demandModul 3 SDG 3, 6, 12, 13         

12.05.2027 17 Uhr 45 min
Medizin im Wandel – zwischen kanppen Ressourcen, Klimakrise und gesellschaftlicher TransformationTransformation der Gesellschaft, KlimafolgekostenforschungS. StaglVO zoomZoom für alleSDG 3, 7, 9,10, 12, 13           

19.05.2027 16 Uhr 45 min
Gesetze, Verantwortung und Medizin, was sich gerade verändertNachhaltigkeit im Klinikalltag: Regulatorische Rahmen vs. operative Umsetzung VO Modul 1 und 2 SDG 3, 13, 16 
D. RubatscherInnsbruck HS Anatomie + On demand 
Begehung Neophyten, NeobiotaB. ObermüllerMUG Treffpunkt siehe moodle 
   
26.05.2027 14 Uhr 90 min + on demandWas im Krankenhaus täglich weggeworfen wird und warum das ein Problem istStrategien zur Reduktion von Abfall im Krankenhaus, Gefahrenpotentiale erkennen und sicher entsorgenK. GiersigVU mit AufzeichnungInnsbruck HS Anatomie + on demandSDG 3, 12, 13 
J. KreutzigerPrüfungInnsbruck + HS Anatomie  
02.06.2027 16 Uhr 90 minKrankenhaus der Zukunft: warum Klimaanlagen plötzlich ein medizinisches Thema sindUmweltauswirkungen Baumaßnahmen, Hitzeschutz im Krankenhaus, städteplanerische Maßnahmen, Bauvorschriften PR (Begehung)MUW & JKU dzt nicht geplantSDG 3, 11, 13, 15        
Modul 4 SDG 3, 9, 11, 13  
 
M. Lackner  Treffpunkt Innsbruck Kinder-Herz-Zentrum Eingang oranger Lift 
F. Smolle-JüttnerMUG siehe moodle 
   
09.06.2027 16 Uhr 45 min + on demandKäfer, Klima, Kriege –warum Politik und Klima Deine Dienste beeinflussen Klimawandel – Auswirkungen auf Akutmedizin, Großschadensereignisse, Klima- und KrisenresilienzJ. KreutzigerVU mit AufzeichnungInnsbruck HS Anatomie + On demandSDG 3, 11, 13, 15  
 
17.06.2027 On demandSustainable Food Futures: Besser behandeln durch nachhaltige ErnährungÖkologische Aspekte in der DiabetologieF. AbererVOMUG on demandModul 6 SDG 3, 4, 12, 13  
 
 Vom Wissen zum Handeln – Klimakompetenz im klinischen AlltagFallbasierte Arbeit: „Was würdest Du tun“ unter Ressourcen-, Klima- und Qualitätsdruck mit Arbeitsauftrag vorabJ Kreutziger WebexSDG 3, 4, 12, 13 
Sommerpause
06.10.2027 18 Uhr   16 Uhr 45 min + on demandNeue Infektionskrankheiten in Europa – was Du bald auf Station sehen wirstKlimakrise und InfektionskrankheitenH.P. HutterVOWien, Zentrum Public Health, HS 1SDG 3, 13, 15 
G. WeissVU mit AufzeichnungInnsbruck XXX On demand 
13.10.2027 18 Uhr 90 min 45 min + On  demandKleine Teilchen – große Wirkung: warum Mikroplastik in der Medizin wichtig wirdMikroplastikM. PoteserVUWien, Zentrum Public Health, HS 1SDG 3, 12, 13, 14 
Warum Krankenhäuser so viel Energie verbrauchen und was das für die Versorgung bedeutetEnergieverbrauch im Krankenhaus und EinsparmöglichkeitenRudolf ElsenwengerVU mit AufzeichnungGraz On demandSDG 3, 7, 9, 13 
20.10.2027 18 Uhr 90minNeue Umweltfaktoren im Alltag: was bestimmte Patient:innen wirklich belastetHitze, vulnerable Patient:innengruppenH. HerknerVO webexWien, Zentrum Public Health, HS 1SDG 3, 10, 13 
27.10.2027 18 Uhr 90 min   16 Uhr 45 min+ on demandFeinstaub und Herzinfarkt: der unterschätzte Risikofaktor im AlltagHitze, Luftverunreinigung, Feinstaub, Risiken wie Waldbrand, Stromausfall, Prävention,H. MoshammerVOWien, Zentrum Public Health, HS 1SDG 3, 10, 13 
H. FuchsigVO mit AufzeichnungInnsbruck, XXX On demandSDG 3, 10, 13   
03.11.2027 18 Uhr 90 min   45 min On demandPsychology of Sustainability: Menschliches Verhalten als Schlüssel für Gesundheit und KlimaschutzPsychologische Aspekte von Nachhaltigkeit und KlimakriseLisbeth WeitensfelderVOWien, Zentrum Public Health, HS 1SDG 3, 4, 13   
J. Wagner-SkacelVU mit AufzeichnungGraz On demand 
10.11.2027 18 Uhr 90 min   16 Uhr 45 minKonflikte, Klima und Gesundheit: warum Krisen die Medizin verändernGesundheit im Kontext von Geopolitik, Klimawandel, Rüstung und Krieg (mit praktischen Beispielen)K. RenoldnerVOWien, Zentrum Public Health, HS 1SDG 3, 13, 16 
Warum Medizin Zusammenarbeit neu denken mussGemeinsame Analyse von Dimensionen sozialer NachhaltigkeitD. RubatscherVOInnsbruck, XXX 
17.11.2027 18 Uhr 90 min webexWas sich in der Medizin gerade verändert … und worauf Dich das Studium nicht vorbereitetEinführungL. BodnerVO webexWien, Zentrum Public Health, HS 1SDG 3, 4, 13 
24.11.2027 18 Uhr 90 min   16 Uhr 90 min + On demandWasser, Infektionen und Gesundheit, Risiken, die Du kennen musstAbwässer, Umweltbelastung Medikamentenrückstände, Antibiotikaresistenzen,                    Medizinprodukte, LCAA. KirschnerVOWien, Zentrum Public Health, HS 1SDG 3, 6, 12, 13, 15 
The dirty secret of clean water: warum sauberes Wasser nicht mehr selbstverständlich ist und was das medizinsich bedeutetJ. KreutzigerVU mit AufzeichnungInnsbruck XXX On demand 
01.12.2027 18 Uhr   16 Uhr 90 min + on demandKlimakrise – Biodiversitätskrise: Neue Umwelt, neue Allergien, neue Herausforderungen im DienstBiodiversität, Neophyten, Neobiota AllergienK. Lemmerer, M. Berger/HP HutterVOWien, Zentrum Public Health, HS 1SDG 3, 13, 15 
W. HötzeneckerVU mit AufzeichnungLinz, XXX On demand 
08.12.2027 18 Uhr 90 min WebexSustainable Food Futures- Warum Du Ernährungssysteme als Mediziner verstehen solltestNachhaltige Ernährung und ErnährungssystemeL. BodnerVO webexWien, Zentrum Public Health, HS 1Modul 6 SDG 2, 3, 12, 13         

15.12.2027 16 Uhr 45 min
Prüfung – Diskussion  VUMUW später  
J. KreutzigerInnsbruck, XXX 
 Graz, XXX 
K. Steininger-KaarLinz, Prüfung 
15.12.2027 18 Uhr 90 min webexFast’n Furious: Mobilität verstehen, Gesundheit beeinflussen, Räume gestaltenMobilität, Transport, GrünräumeH. FreyVO webexWien, Zentrum Public Health, HS 1Modul 5 SDG 3, 11, 13, 15         

05.01.2028 18 Uhr 90 min
Nachhaltiges Krankenhaus – Warum die Transformation der Klinik Dich als Mediziner:in betrifft C. Kastner-FrankVOWien, Zentrum Public Health, HS 1SDG 3, 9, 12, 13         

12.01.2027 18 Uhr 90 min
Klimawandel und politische Maßnahmen – Warum Klimaschutz Teil Deiner klinische Realität ist H. Kromp-KolbVOWien, Zentrum Public Health, HS 1SDG 3, 13, 16, 17               

19.01.2028 18 Uhr 90 min
Zwei Ziele, ein Ansatz: Gesundheit und Klima schützenCo-Benefits für Gesundheit und Umwelt. Klimaschutz und GesundheitsförderungW. HaasVOWien, Zentrum Public Health, HS 1Modul 3 SDG 3, 9, 12, 13 
 Gesundheit gestalten, Reallabor nachhaltiges GesundheitssystemArbeit in interdisziplinären Teams, Design Challenge. Z. B. CO2-Reduktion im Op, nachhaltige Notfallaufnahme, Abfallreduktion, Systemprobleme aus dem Klinikalltag, Pitch der Lösungen vor Expert:innen (Klinik, Nachhaltigkeit, Politik) mit Arbeitsauftrag vorabJ KreutzigerPRwebexSDG 3, 9, 12, 13, 17 
26.01.2028 18 Uhr 90 minSynopsis – Diskussion – FazitAbschluss der gemeinsamen VeranstaltungsreiheH.P. Hutter, L. Bodner, C. Kastner-Frank, K. LemmererPRWien, Zentrum Public Health, HS 1  
F. Smolle-JüttnerPRGraz  

4.  Homepage

4.1.              Erstellung

Es wird von der PR-Abteilung der MUI eine Webseite mittels wordpress erstellt. Die Homepage erhält die Domain

ourplanet-ourhealth.at

Zuständig ist hier Frau Barbara Ammann-Hoffmann, Leiterin der Abteilung (barbara.hoffmann-ammann@i-med.ac.at). Die konkrete Umsetzung nimmt Christof Simon (christof.simon@i-med.ac.at) vor. Die Domain ist auf den Servern der MUI lokalisiert.

Auf dieser Seite wird die Veranstaltungsreihe an den jeweiligen Standorten vorgestellt mit den Vortragenden und kurze Inhalte der jeweiligen Veranstaltung gezeigt.

Auf dieser Homepage erfolgt auch die Verlinkung für die On-demand-Vorlesungen für die Studierenden und zur Speichermöglichkeit für den Informationsaustausch (Literatur, Anleitungen, best practice, ppts, pdfs) für die Lehrenden und Organisatoren an den vier Standorten.

4.1.1. Einführungstext

Medizin der Zukunft bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – für die Gesundheit Deiner Patient:innen und für unseren Planeten allerdings jetzt unter neuen Rahmenbedingungen, die die medizinische Versorgung auch in laufender Transformation, unter neuen Krisenszenarien und klimatischen Veränderungen notwendig machen.

Das Gesundheitssystem ist zugleich Ort der Heilung und ein relevanter Treiber von Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung. Genau hier entsteht ein entscheidendes Problem und ein möglicher Lösungsansatz in Deinem späteren Berufsalltag: Wer die Zusammenhänge zwischen Klima, Umwelt, Versorgungssystem und Gesundheit versteht, trifft klinische Entscheidungen anders -fundierter, vorausschauender und – zunehmend auch notwendig – effizienter, da ökologische, ökonomische und soziale Ressourcen knapper werden.

Die Veranstaltungsreihe gibt Dir genau diesen Wissensvorsprung. Du lernst, Zusammenhänge zu erkennen, die im klassischen Curriculum oft nicht systematisch vermittelt werden: von Klimawirkung auf Krankheitsbilder über Versorgungsrealitäten unter Ressourcenknappheit bis hin zu konkreten Handlungsoptionen im klinischen Alltag. Das verschafft dir einen Vorteil in der praktischen Anwendung – in der Patient:innenversorgung, in komplexen Entscheidungssituationen und in interdisziplinären Teams.

Im Vergleich zu Studierenden ohne dieses Wissen bist Du besser vorbereitet auf die Realität des Gesundheitssystems im Wandel: Du kannst medizinische Entscheidungen nicht nur evidenzbasiert, sondern auch systembewusst und zukunftssicher treffen.

So entsteht ein klarer Mehrwert für Deinen Berufsweg: Du gehst nicht nur mit medizinischem Fachwissen in die Klinik, sondern zusätzlich mit einem erweiterten Verständnis dafür, wie moderne Medizin unter realen, ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Bedingungen funktioniert – und wie Du aktiv mitgestalten kannst.

Neuer Einführungstext ab WS 2026/2027

Ein neues Wahlfach seit Sommersemester 2026 an den Medizinischen Universitäten in Innsbruck, Graz und Wien sowie der Johannes-Kepler-Universität Linz unter Beteiligung der Wirtschaftsuniversität, der BOKU, Tirol-Kliniken und KABEG.

Medizin von morgen beginnt mit Wissen, das dich heute weiterbringt.

Klimawandel, Hitze, neue Infektionskrankheiten, Ressourcenknappheit und zunehmende Krisen werden deinen medizinischen Alltag prägen. Our Planet, Our Health zeigt dir, was das konkret für deine Arbeit als Ärztin oder Arzt bedeutet – und wie du dich darauf vorbereiten kannst.

Du lernst, gesundheitliche Folgen des Klimawandels früh zu erkennen, Patient:innen gezielter zu beraten und auch in Krisensituationen sicherer zu handeln. Gleichzeitig bekommst du Einblicke in Themen, die im klassischen Medizinstudium mitunter zu kurz kommen: nachhaltige Therapieentscheidungen, Ressourcenverbrauch, Krankenhausabfälle, Medikamentenrückstände, Hitze und Resilienz und vieles mehr.

Das Ziel: mehr Wissen für deinen späteren Berufsalltag, bessere Entscheidungen für deine Patient:innen und ein klarer Blick darauf, wie Medizin in Zukunft funktionieren wird.

Gestalte eine Medizin, die heilt, schützt und Zukunft hat.

4.1.2. Zusatzinfo Ziele

Die Ziele sind Wahlfaches sind dabei:

  • Wissensvermittlung über Ursachen des Klimawandels, des Einflusses des Gesundheitssystems auf unsere Umwelt und die Auswirkungen auf die Gesundheit des Planeten, der Flora, Fauna und der Menschen
  • Grundlagen beim Klimaschutz, Klimawandelanpassung, Klimaresilienz und Gesundheitsförderung darzustellen
  • Vermittlung von Co-Benefits von Klimaschutz und Gesundheitsförderung
  • Einstieg in die Methodik zur Berechnung und zum Monitoring von Treibhausgas-Emissionen des Gesundheitssystems und im persönlichen Umfeld sowie komplexe Betrachtungen zur Ökotoxizität
  • Austausch, Kommunikation, Information und Netzwerkarbeit in diesem Sektor
  • Vermittlung eines Überblicks über administrative und Regierungs- und Nicht-Regierungsprojekte und -Ziele sowie Netzwerke zum Thema Klimaschutz im Gesundheitswesen

Neue Formulierung der Ziele ab WS 2026/27

Das Wahlfach soll dir zeigen, wie eng Klimawandel, Gesundheit und unser Gesundheitssystem wirklich miteinander verbunden sind – und was das ganz konkret für deinen späteren Berufsalltag bedeutet.

Du lernst, warum der Klimawandel entsteht, wie stark das Gesundheitssystem selbst dazu beiträgt und welche Folgen das für Menschen, Tiere und ganze Ökosysteme hat. Dabei geht es nicht nur um Fakten, sondern auch darum, das große Ganze zu verstehen – also wie Umwelt, Gesundheit und Gesellschaft zusammenhängen (Planetary Health).

Du bekommst einen klaren Überblick über Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel und Klimaresilienz – immer mit Bezug zu echten klinischen Situationen: Was bedeutet das im Krankenhaus, in der Praxis oder im OP?

Ein Fokus liegt auf den „Co-Benefits“: also Maßnahmen, die gleichzeitig gut für die Gesundheit und fürs Klima sind. Damit hast du auch im Alltag starke Argumente und konkrete Handlungsmöglichkeiten.

Du lernst außerdem, wie man Emissionen im Gesundheitswesen überhaupt misst und versteht – und wie unser eigenes Handeln dabei reinspielt. Auch Themen wie Umweltbelastung und Schadstoffe werden greifbar gemacht.

Wichtig ist auch der Austausch: Du vernetzt dich mit Menschen aus Medizin, Public Health, Politik und Gesellschaft und bekommst ein Gefühl dafür, wie Veränderung wirklich entsteht.

Am Ende sollst du wissen, wo du dich im System bewegst – welche Projekte, Initiativen und Netzwerke es gibt – und wie du selbst Teil der Veränderung in Richtung nachhaltiges Gesundheitssystem werden kannst.

4.1.3. Zusatzinfo Organisatorisches

Das Wahlfach „Our Planet, Our Health – Medizin in Zeiten des Klimawandels“ wird gemeinsam von den Medizinischen Universitäten in Graz (MUG), Innsbruck (MUI) und Wien (MUW) sowie an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz organisiert. Im Baukastenprinzip werden Vorlesungen, Vorlesungen mit Übungen und Praktika bzw. Diskussionsrunden zu bestimmten Themen angeboten, die durch ausgewählte Expert:innen der jeweiligen Universitäten gehalten werden. Die Veranstaltungsreihe beginnt jeweils im Sommersemester und geht über zwei Semester. Grundsätzlich wollen wir alle Studierende im Fachbereich ansprechen, wobei wir davon ausgehen, dass die Mehrheit aus dem 3.-5. Studienjahr kommen wird.

Ein Teil der Vorlesungen wird on demand für alle Studierenden zur Verfügung stehen, einige Vorlesungen finden als webex/zoom- oder Hybrid-Veranstaltung statt. In Innsbruck und Linz wird es Prüfungen geben. Wien und Graz führen Veranstaltungen mit prüfungsimmanentem Charakter durch.

Die MUW hat bereits ein Wahlfach „PLANETARY HEALTH – EIN UMFASSENDES GESUNDHEITSKONZEPT“. Dieses Konzept bleibt unverändert und wird lediglich in dieses überregionale Konzept integriert. Teilweise finden gleichentags Veranstaltungen in anderen Universitäten statt, teilweise gibt es alternativ On-Demand-Vorlesungen. Einige Vortragende werden als webex übertragen.

Das Wahlfach findet ab dem SS 2026 erstmalig statt. Wir sind uns sicher, dass das Wahlfach noch verbessert werden kann, daher werden wir kurze Evaluierungen nach jeder Veranstaltung durchführen. Diese sind anonym. Für die Person oder die Personen, die die meisten Evaluierungen abgibt bzw. abgeben, wird ein Gutschein für ein Frühstück in der jeweiligen Stadt am Ende der Veranstaltungsreihe vergeben bzw. verlost.

4.2.              Werbung

Wir bitten die Organisatoren der teilnehmenden Standorte, die Homepage an einem geeigneten Ort auf geeigneten Seiten an ihrer Universität zu Werbezwecken zu verlinken.

Werbung soll auch über die ÖH erreicht werden. Diesbezüglich wurde das Einverständnis der ÖH in Innsbruck bereits eingeholt. Wir bitten hier um Verteilung über die lokalen Whatsapp-Gruppen und Werbung auf ihrer homepage.

5.  Evaluation

Das gemeinsame Wahlfach wird auf Anhieb nicht perfekt sein, auch wenn alle Vortragenden erfahrende Kolleg:innen sind. Es geht auch um Organisatorisches, das Gesamtsetting und die Inhalte der gesamten Veranstaltungsreihe. Daher wird eine Evaluierung zum Setting und den Inhalten durch die Studierenden sowie ein Feedback auch durch die Vortragenden bzw. Lehrenden für sinnvoll erachtet. Ziel sind ggf. inhaltliche und organisatorische Verbesserungen bzw. Adaptierungen zur Weiterentwicklung des Projektes. Es geht nicht um Lehrevaluation der Personen!

Die Evaluierung wird durch die Abteilung für online-Lehrevaluation der MUI durchführen. Verantwortlich hier ist David Brezina, Msc. Über die Software EvaSys (https://evasys.de/) werden am Ende jeder Veranstaltung automatisiert Emails an die Studierenden versendet und sie werden um Teilnahme gebeten. Zusätzlich bitten wir jeden und jede Vortragende, am Ende der jeweiligen Veranstaltung die Studierenden auf diese Evaluation hinzuweisen und um ihre Teilnahme zu bitten. Dazu wird noch ein Template erstellt und versendet.

Jede und jeder Lehrende/Vortragende wird per Email um ehrliches Feedback gebeten. Nach jeder einzelnen Veranstaltung wird es kurze Befragungen in Form einer anonymen Umfrage unter Teilnehmenden geben, um Rückmeldungen zur Veranstaltung zur erhalten. Es wird

Folgende Fragebögen werden verwendet:

5.1.             Evaluation durch die Lehrenden

  1. In welcher Stadt haben Sie die Veranstaltung abgehalten:  (Einfachauswahl)

     Wien/Linz            Innsbruck                 Graz

  • Vergeben Sie bitte eine Schulnote von 1-5 für die gesamte Veranstaltungsreihe.

Likert-Bewertungsskala (Einfachauswahl):

stimme voll zu                      stimme eher zu                    weder noch              stimme eher nicht zu                      stimme gar nicht zu

  • Die Lehrumgebung (Raum, Setting, Technik etc.) war für die Vermittlung der Inhalte gut geeignet.
  • Die Lehrveranstaltung war gut organisiert.
  • Ich hatte ausreichend Zeit, die angedachten/geplanten Lehrinhalte zu vermitteln.
  • Ich hatte ausreichend Zeit, auf die Fragen der Studierenden einzugehen.
  • Ich hatte ausreichend Zeit, mit den Studierenden zu diskutieren.
  • Ich konnte mich mit anderen Lehrenden ausreichend austauschen.
  • Die Veranstaltung hat mich zu viel Zeit gekostet.
  • Die Veranstaltung hat mich gestresst.
  • Offene Frage: Was hat Ihnen an der Veranstaltungsreihe besonders gut gefallen?
  • Offene Frage: Was fanden Sie nicht gelungen/störend/unpassend?
  • Offene Frage: Wo sehen Sie Verbesserungspotential?

5.2.               Evaluation durch die Studierenden am Ende jeder Veranstaltung

  1. Vergeben Sie bitte eine Schulnote von 1-5 für die heutige Lehrveranstaltung „ … „ (Titel) vom xx.xx.xxxx (Termin)

Likert-Bewertungsskala (Einfachauswahl):

stimme voll zu                      stimme eher zu                    weder noch              stimme eher nicht zu stimme gar nicht zu

  • Die Inhalte waren klar und logisch strukturiert.
  • Die Lernumgebung (Raum, Setting, etc.) war für die Vermittlung der Inhalte gut geeignet.
  • Die bereitgestellten Materialien (Folien, Skripte, Literatur) waren hilfreich.
  • Ich habe praktische Tipps erhalten, die ich in der späteren Berufspraxis vermutlich gut anwenden kann.
  • Auf Fragen der Studierenden wurde ausreichend eingegangen.
  • Die Lehrveranstaltung bot ausreichend Möglichkeit für eine aktive Teilnahme.
  • Der zeitliche Umfang der Lehrveranstaltung war passend gewählt.
  • Wie beurteilen Sie den Inhalt der Lehrveranstaltung (Mehrfachauswahl):

            War mir bereits bekannt     wenig neues gelernt           viel neues gelernt

zu umfangreich                   genau passend        zu wenig umfangreich

zu spezifisch                                    angemessen                        zu allgemein

schwer verständlich            verständlich              leicht verständlich

motiviert mich, mich in Zukunft für diese Thematik zu engagieren                          hat vermutlich keine Auswirkung auf mein zukünftiges Verhalten                                  hat mich eher abgeschreckt

  1. Anderes – Platz für Meinungen, Vorschläge, Ergänzungen, Spezifizierungen (offene Frage)

5.3.               Evaluation durch die Studierenden am Ende der Veranstaltungsreihe

Demographie

  1. Ich bin an folgender Universität inskribiert (Einfachauswahl)

Medizinische Universität Wien

Medizinische Universität Graz

Medizinische Universität Innsbruck

Johannes-Kepler Universität Linz

Likert-Bewertungsskala:

stimme voll zu                      stimme eher zu        weder noch               stimme eher nicht zu stimme gar nicht zu

  • Ich hatte bereits vor dieser Lehrveranstaltung ein großes Interesse an Klimaschutz und Nachhaltigkeit.
  • Mein Interesse an den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit hat sich durch die Lehrveranstaltung verstärkt.

Bewertung des Wahlfachs „Our Planet, Our Health“

  • Das Wahlfach hat mir insgesamt sehr gut gefallen.
  • Das Lehrveranstaltungsformat war insgesamt gelungen.
  • Die Lehrveranstaltung war gut organisiert.
  • Das Lehrveranstaltungsformat war abwechslungsreich.
  • Die Lehrveranstaltung hat mir geholfen, zentrale Konzepte des Fachbereichs zu verstehen.
  • Die vermittelnden Inhalte waren sehr interessant.
  • Würden Sie die Lehrveranstaltung anderen Studierenden weiterempfehlen?

(Antwortmöglichkeiten: ja/eingeschränkt/nein)

  1. Offene Frage: Was hat Ihnen an dem Wahlfach besonders gut gefallen?
  2. Offene Frage: Was fanden Sie nicht gelungen/störend/unpassend?
  3. Offene Frage: Wo sehen Sie Verbesserungspotential?
  4. Wenn Sie nicht alle Termine der Veranstaltungsreihe an Ihrer jeweiligen Universität wahrnehmen konnten bzw. On-Demand-Inhalte sich nicht angesehen haben, bitte nenne Sie uns die Gründe, warum es Ihnen nicht möglich war:

(Mehrfachauswahl möglich)

  • Überschneidung mit anderen Pflichtfächern
  • Überschneidung mit anderen Wahlfächern
  • Berufliche oder private Verpflichtungen
  • Die Themen einzelner Termine war für mich weniger relevant.
  • Ich habe insgesamt wenig Mehrwert in der Lehrveranstaltung gesehen.
  • Bitte erläutern Sie noch kurz, aus welchen anderen Gründen Sie nicht teilnehmen konnten. (offene Frage)

Als Anreiz für Studierende wird für die Person oder die Personen, die die meisten Evaluierungen abgibt bzw. abgeben, ein Gutschein für ein Frühstück in der jeweiligen Stadt vergeben bzw. verlost.

Technische Umsetzung: nach jeder erfolgreich abgeschlossenen Umfrage wird ein Geheimwort angezeigt, dass man gemeinsam mit seiner/ihrer jeweiligen E-Mail-Adresse auf unserer Webseite in einer Maske eingegeben werden kann. Durch Eingabe der Daten und durch Ankreuzen des entsprechenden Häkchens bestätigt man auch die Teilnahmebedingungen, damit rechtlich alles einwandfrei ist. Die Email-Adresse oder –Adressen mit den häufigsten Teilnahmen an der Evaluierung erhält o. g. Frühstücksgutschein

6.  Prüfungen, ECTS-Punkte und Zertifikat

Die Veranstaltungsreihe in Wien und Graz werden als Veranstaltungen mit prüfungsimmanentem Charakter durchgeführt. Daher finden keine Prüfungen statt.

Eine Wissensüberprüfung am Ende des Sommersemesters ist an der MUI im mündlich vorgesehen, an der JKU muss ein Essay an die Studienorganisatorin Frau Mag. Steininger-Kaar übermittelt werden. Im Wintersemester ist für Innsbruck, und Linz vorgesehen. Sie dient primär der Rückmeldung über das vermittelte Basiswissen zum Thema und Überprüfung, ob die Studierenden sich On-Demand-und online-Inhalte angesehen haben. Diese Prüfung wird im Dezember 2026 in einer Mischung aus offenen und multiple choice-Fragen stattfinden.

Jeweils drei Prüfungsfragen werden pro Veranstaltung von den Vortragenden erstellt. Die Fragen bitte an die janett.kreutziger@i-med.ac.at senden. Jeweils drei Fragen pro Lehreinheit sollten eingebracht werden, im Losverfahren werden aus diesem Pool 20 Fragen zur Prüfung ausgelost.

Die ausgelosten Fragen werden im moodle zur Verfügung gestellt und können online am Prüfungstag im Hörsaal absolviert werden.

Für Studierende, die dringliche Abwesenheitsgründe am Prüfungstag geltend machen können, wird in Linz ein selbst verfasster Essay abgegeben, in Innsbruck werden an Alternativterminen mündliche Prüfungen möglich sein.

Für die Veranstaltung werden ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System)-Punkte vergeben.

Potentiell zur Verfügung stehende Unterrichtsstunden

 MUWMUGMUIJKU
Sommersemester
On demand480 min  8 h480 min 8 h180 min 3 h480 min 8 h
Webex/zoom/Stream180 min  3 h-180 min 3 h60 min 1 h270 min 4,5  h
Lokale Praktika0 min 0 h150 min 2,5 h150 min 2,5 h0 min 0 h
Lokale Vorlesungen0 min 0 h45 min 0,75 h210 min 3,5 h0 min 0 h
Lokale Vorlesungen mit Übungen0 min 0 h0 min 0 h300 min 5 h0 min 0 h
Prüfung/Essay0 min 0 h0 min 0 h45 min 0,75 h45 min 0,75 h
Summe660 min 11 h855 min 14,25 h945 min 15,75 h795 min 13,25 h
ECTS0111
Wintersemester
On demand285 min 4,75 h285 min 4,75 h135 min 2,25 h240 min 4 h
Webex/zoom/Stream0 min 0 h1.080 min 18 h1.080 min 18 h1.080 min 18 h
Lokale Praktika0 min 0 h0 min 0 h0 min 0 h0 min 0 h
Lokale Vorlesungen0 min 0 h0 min 0 h0 min 0 h0 min 0 h
Lokale Vorlesungen mit Übungen1.080 min  18 h0 min 0 h150 min 2,5 h45 min 0,75 h
Prüfung0 min 0 h0 min 0 h45 min 0,75 h45 min 0,75 h
Summe1.365 min 22,75 h1.365 min 22,75 h1.410 min  23,5 h1.410 min 23,5 h
ECTS2111
     
Gesamtsumme2.025 min 33,75 h2.220 min 37 h2.355 min 39,25 h2.205 min 36,75 h
Gesamt-ECTS2222

In Wien gibt es ein einige inhaltliche Überschneidungen der Vorlesungen mit On-Demand-Inhalten, da keine Aufzeichnungen möglich sind und andere Vortragende für die anderen drei Universitäten Aufzeichnungen zur Verfügung stellen.

Ab 2027 wird es für Studierende, die beide Semester erfolgreich abschließen ein Zertifikat zur Anerkennung und Beilage im Lebenslauf geben. Ein Entwurf muss noch erarbeitet werden.

7.  Details und Inhalte der einzelnen Veranstaltungen

7.1.              Organisation Lehrunterlagen

Alle Lehrenden sind gebeten, ihre Unterlagen (handouts, pdfs, ppts) für die Veranstaltung an die MUI mit folgender Email-Adresse zu senden:

moodle@i-med.ac.at

Bitte Wahlfach Our Planet, Our Health, Namen des/der Vortragenden und Titel der Veranstaltung angeben.

Handouts als pdf werden den Studierenden zur Verfügung gestellt.

Alle Lehrenden sind auch gebeten, ihre Powerpoints der Veranstaltungsreihe zur Verfügung zu stellen, um zum einen Dopplungen in den Lehrinhalten zu reduzierenden und zum anderen könnten andere Lehrende Bausteine nutzen, um z. B. Praktika oder Vorlesungen mit Übungen auch an ihrem Standort aufzubauen.

7.2.               Organisation webex-Veranstaltung

Einige Vortragende werden webex-Veranstaltungen anbieten. Wir bitten die Lehrenden um eine rechtzeitige Versendung der Einladung an folgende Adresse.

moodle@i-med.ac.at oder an janett.kreutziger@i-med.ac.at

Bitte ebenfalls Wahlfach Our Planet, Our Health, Namen des/der Vortragenden und Titel der Veranstaltung angeben.

7.3.              Veranstaltungsaufzeichnungen

Die aufgezeichneten Veranstaltungen werden an folgenden Link gesendet.

moodle@i-med.ac.at

Bitte ebenfalls Wahlfach Our Planet, Our Health, Namen des/der Vortragenden und Titel der Veranstaltung angeben.

Die Aufzeichnungen in Innsbruck werden durch die MUI Medientechnik medientechnik@i-med.ac.at durchgeführt.

Die Aufzeichnungen in Graz werden von Florian Hye (florian.hye@medunigraz.at) durchgeführt.

8.  Inhalte der Veranstaltungen

Tag 1: 10.03.2026, 16 Uhr, Our Planet, Our Health –- Medizin in Zeiten des Klimawandels

Vorlesung mit Übung lokal und online hybrid: MUW: Prof. Hans-Peter Hutter, MUG: Prof. Freyja Smolle-Jüttner MUI: Janett Kreutziger, JKU: Mag. Katharina Steininger-Kaar

  • Organisatorisches, Einführung
  • Grundlagen und Ursachen des Klimawandels
  • Auswirkungen des Klimawandels auf Flora, Fauna, Menschen
  • Auswirkungen des Klimawandels auf das Gesundheitssystem

Tag 2: 17.03.2026, High tech Medizine und Nachhaltigkeit – kein Widerspruch

on demand MUG: Priv. Doz. Martin Manninger-Wünscher

  • Nachhaltiges Arbeiten in der interventionellen Kardiologie

Tag 3: 24.03.2026, 16 Uhr Uhr, Nicht mit dem Finger auf die anderen zeigen – mein eigener CO2-Fußabdruck

Praktikum MUI: Doz. Sabine Scholl-Bürgi, Chiara Fahrthofer (Tirol-Kliniken)

  • Daten zur Treibhausgasbilanzierung
  • Ideen/Planung eigener Klimaschutzmaßnahmen
  • Fördermöglichkeiten für Klimaschutzmaßnahmen

Praktikum: Berechnung eigener CO2-Fußabdruck

Tag 4: 31.03.2026 on demand: Heat, Health & Healing: climate challenges in paediatric surgical care

On demand MUG: Priv. Doz. Dr. Paolo Gasparella

  • Aspekte des Klimawandels in der Kinderchirurgie

Tag 5: 07.04.2026, 16 Uhr, Wie Du mir so ich Dir – Co-Benefits des Umweltschutzes

Vorlesung mit Übung, Aufzeichnung für on demand MUI: Dr. Heinz Fuchsig

  • Gesundheitsförderung im Gesundheitswesen
  • Co-Benefits von Klimaschutz und Gesundheitsförderung
  • Diskussion

Tag 6: 14.04.2026, 16 Uhr, Die Kleinen mit der großen Angst? Aspekte des Klimawandels in der Pädiatrie

Vorlesung mit Übung, Aufzeichnung für on demand: Doz. Sabine Scholl-Bürgi (Tirol-Kliniken)

  • Was Kinder über den Klimawandel wissen und wie sie damit umgehen
  • Gibt es Ängste bezüglich Klimawandel (Umfrageergebnisse)
  • Kommunikation (mit Kindern) bezüglich Klimawandel
  • Umgang mit Vorbehalten
  • Diskussion

Tag 7: 21.04.2026, 14 Uhr, Wo landen Zehen, Handschuhe und Medikamentenreste? Kreislaufwirtschaft/Abfallwirtschaft in einem Großkrankenhaus

Praktikum/Begehung, Innsbruck, Tirol-Kliniken Dr. Kornelia Giersig

  • Abfallmanagement in einer Großklinik

Tag 8: 29.04.2026 17 Uhr, Planetare Gesundheit – Perspektiven für die Praxis der Gesundheitsberufe

Vorlesung (MUI) mit hybrid-Übertragung Hörsäle MUG, MUW, JKU: Prof. Harald Lesch und Dr. Martin Herrmann

  • Klimawandel, Energiekrise, CO2-Beweis
  • Transformation im Gesundheitswesen

Tag 9: 05.05.2026, 16 Uhr MUI Käfer, Klima, Krise – warum der Klimawandel für die Notfallmedizin bedeutsam ist

Vorlesung mit Übung, mit Aufzeichnung für on demand, Priv.Doz. Janett Kreutziger

  • Klimawandel und konkrete Auswirkungen auf das Gesundheitswesen an Beispielen
  • Großschadensereignisse (Stürme, Hochwasser, Lawinen), konkrete und potentielle Beispiele aus dem Bereich Notfallmedizin
  • Großwetterereignisse (Hitze, gefährdete Personen, Diagnostik und Therapie, Anpassungen im Gesundheitswesen)

Tag 10: 12.05.2026 17 Uhr Transformation zwischen Finanzierungsdruck und planetaren Grenzen

Zoom-online Vorlesung, Prof. Sigrid Stagl

  • Ökonomische Transformation, Kosten Klimakrise vs. ökologisches Handeln
  • Statistische Daten zur Lenkung der Transformation

Tag 11: 19.05.2026, 16:00 Uhr, Law and Order

Vorlesung mit Aufzeichnung für on demand, MUI: Dr. Dagmar Rubatscher (Tirol-Kliniken)

  • Wie sieht ein nachhaltiges Krankenhaus aus
  • SDGs, CSRD
  • CO2-Fußabdruck Gesundheitssysteme
  • administrative Organisation/Vernetzung von Krankenhäusern bzgl. Nachhaltigkeit
  • internationale, europäische und österreichische Klimaziele
  • Klimaresilienz
  •  

Tag 12: 26.05.2026, 14 Uhr, Krankenhäuser auf Müllbergen – warum Abfallvermeidung zur Gesundheitsfrage wird

Vorlesung mit Übung, Aufzeichnung für on demand MUI: Dr. Kornelia Giersig (Tirol-Kliniken)

  • Vom linearen zum zirkulären Wirtschaftsmodell
  • Strategien zur Reduktion von Abfällen im Krankenhaus (Reduce, Reuse, Recycle)
  • Grundlagen des Recyclings von Abfällen
  • Gefahrenpotentiale erkennen und sicher entsorgen
  • Wie funktioniert Abfallentsorgung

Tag 13: 02.06.2026, 16 Uhr, Bauen auf Kosten der Zukunft – Bauten für die Zukunft?

Praktikum/Begehung: MUI: Ing. Martin Lackner (Tirol-Kliniken)

  • Umweltauswirkungen von Baumaßnahmen (Zement)
  • Hitzeschutz im Krankenhaus
  • städteplanerische Maßnahmen
  • Bauvorschriften
  • Bauen für den Klimaschutz (städteplanerisch und Maßnahmen im Einzelbau)

Tag 14: 09.06.2025 Ich trink eh genug, Der alte Mensch in Zeiten des Klimawandels

On demand (MUG): Prof. Regina Roller-Wirnsberger

  • Der alte Mensch in Zeiten der Klimaänderung

Sommerpause

Tag 15: 06.10.2026 18 Uhr MUW Climate changes goes viral, Klimakrise und

                                                    Infektionskrankheiten

Vorlesung, Prof. Hans-Peter Hutter

                              16 Uhr MUI Climate changes goes viral

Vorlesung mit Übung, mit Aufzeichnung für on demand (MUI) , Prof. Günter Weiss

  • Infektiologische Krankheitsbilder assoziiert mit dem Klimawandel

Tag 16: 13.10.2026 18 Uhr MUW Kleine Teilchen, große Wirkung – Mikroplastik

Vorlesung Priv.-Doz. Mag. Michael Poteser

  • Aktuelle Belastungen und Entwicklungen bzgl. Mikroplastik
  • Ursachen für Mikroplastik
  • Folgen der Mikroplastik-Belastung für Flora, Fauna und Menschen

On demand (MUG), Energieschlucker – Krankenhaus DI Rudolf Elsenwenger (KAGES)

  • Energieverbrauch im Krankenhaus
  • Emissionsberechnungen
  • Energiequellen und alternative Energiequellen
  • Gesetzliche Vorschriften
  • Einsparmöglichkeiten im Krankenhaus und Ordinationen

Tag 17: 20.10.2026 Uhr, 18 Uhr MUW Heat and Dust, Fokus Hitze

Vorlesung Prof. Harald Herkner

                                     16 Uhr MUI Heat and Dust

Vorlesung mit Übung, mit Aufzeichnung für on demand Janett Kreutziger

  • Hitze, aktuelle und zukünftige Entwicklungen
  • Prävention von Hitzeschäden sowohl persönlich als auch im Gesundheitssystem
  • Resilienzerhöhung im Gesundheitswesen
  • vulnerable Patient:innengruppen
  • Hitze und Medikamente

Tag 18 27.10.2026 Uhr, 18 Uhr, MUW Klimakrise – Fokus Luftverunreinigung,

Vorlesung OR Priv.-Doz. Dr. Hanns Moshammer

                                     16 Uhr MUI Heat and Dust

Vorlesung mit Übung, mit Aufzeichnung für on demand, Dr. Heinz Fuchsig

  • Hitze und assoziierte Risiken
  • Luftverunreinigung, Feinstaub
  • Waldbrand, Stromausfall, Prävention
  • vulnerable Patient:innengruppen

Tag 19: 03.11.2026 18 Uhr, MUW Psychologische Auswirkungen des Klimawandels

                                          und Klimakommunikation,

Vorlesung, MMag. Dr. Lisbet Weitensfelder

                                          The Psychology of Sustainability: Minds in a Warming

                                          World

Vorlesung mit Übung on demand: Prof. Jolana Wagner-Skacel

  • Psychologische Aspekte in Nachhaltigkeit und Klimakrise
  • Klimakommunikation

Tag 20: 10.11.2026 18 Uhr, MUW Planetary Health

Vorlesung, Dr. Lorenz Bodner

                             16 Uhr MUI Better together

Vorlesung, Dr. Dagmar Rubatscher (Tirol-Kliniken)

  • Wie sozial kann und muss Nachhaltigkeit sein?
  • Auswirkungen von Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Krankenhaus
  • soziale Probleme durch Klimawandel global und lokal
  • Stress am Arbeitsplatz
  • Resilienz persönlich und im Gesundheitswesen
  • Menschenrechte
  • Prinzip Hoffnung (Diskussion)

Tag 21: 17.11.2026, 18 Uhr, MUW Climate, War and Health

Vorlesung mit webex, Dr. Klaus Renoldner

  • Gesundheit im Kontext von Geopolitik, Klimawandel, Rüstung und Krieg
  • mit praktischen Beispielen aus eigener Tätigkeit
  • Einfluss von Politik und Meinung auf Nachhaltigkeitsmaßnahmen und umgekehrt
  • Gesetzliche und gesellschaftliche Verpflichtungen zum Thema Klimaschutz

Tag 22: 24.11.2ß26, 18 Uhr, Klimakrise – Fokus Wasserqualität und Gesundheit, Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Alexander Kirschner

Vorlesung

                             16 Uhr, The dirty secret of clean water, Priv. Doz. Janett Kreutziger

Vorlesung mit Übung, Aufzeichnung für on demand

  • Verschiedene Umweltbelastungen durch Medikamente und deren Rückstände,
  • Problem Abwässer
  • Antibiotikaresistenzen
  • Medizinprodukte, LCA von Pharmaka
  • zukünftige Entwicklungen

Tag 23: 01.12.2026, 18 Uhr Uhr, Klimakrise – Biodiversitätskrise, Prof. Hans-Peter Hutter

Vorlesung

                              16 Uhr Prof. Wolfram Hötzenecker

Vorlesung mit Übung, Aufzeichnung für on demand

  • Warum Biodiversität unseren Planten schützt
  • Warum Neophyten und Neobiota eine Gefahr darstellen können
  • Allergien – Risiken und Veränderungen durch den Klimawandel

Tag 24: 08.12.2026 Uhr, 18 Uhr MUW Iss was g’scheits

Online: Dr. Lorenz Bodner

  • Gesunde Ernährung als Herausforderung der modernen Gesellschaft Gesunde und ressourcenschonende Ernährung
  • Ernährungswirtschaft, Tierwohl und nachhaltige Landwirtschaft
  • Verpackung und ihre Folgen
  • Belastungen durch Pestizide und Herbizide

Tag 25: 15.12.2026 18 Uhr MUW Fast’n Furious

Vorlesung mit Aufzeichnung für on demand oder webes: Dipl.-Ing. Dr.techn. Harald Frey

  • Mobilität von Mitarbeitenden im Gesundheitswesen, öffentlicher Verkehr
  • Mobilität von Patient:innen und deren Angehörigen
  • Dienstreisen, Kongresse
  • Transport rund um Krankenhäuser
  • Möglichkeiten und Effekte von Grünräumen

Tag 26: 22.12.2026, 16 Uhr, Synopsis, Diskussion, Fazit, Prüfungen                     

Vorlesung mit Übung, hybrid in vier Vorlesungsräume, Diskussion Prof. Freyja Smolle-Jüttner, Prof. Hans-Peter Hutter, Priv.Doz. Janett Kreutziger, Dr. Steininger-Kaar

Prüfungen lokal: MUI: Janett Kreutziger, MUG Prof. Freyja Smolle-Jüttner

  • Möglichkeiten für Rückmeldungen und Diskussion
  • ToDo: Technik: hybrid organisieren
  • Prüfung lokal

Tag 27: 05.01.2027 18 Uhr MUW Klimawandel und politische Maßnahmen zur Treibhausgasreduktion

Vorlesung Prof. Helga Kromb-Kolb

Tag 28: 19.01.2027 18 Uhr MUW Co-Benefits für Gesundheit und Umwelt

Vorlesung Willi Haas

Tag 29 26.01.2027 MUW Synopsis und Diskussion

Diskussionsrunde Prof. Hans-Peter Hutter, Dr. Lorenz Bodner, Dr. Christina Kastner-Frank, Dr. Katrin Lemmer

Referenzen

1. Karliner, J., Slotterback, S. & Healthcare Without Harm. Health Care’s Climate Footprint: How the Health Sector Contributes to the Global Climate Crisis and Opportunities for Action. https://noharm-global.org/sites/default/files/documents-files/5961/HealthCaresClimateFootprint_092319.pdf (2019).

2. Pichler, P.-P., Jaccard, I. S., Weisz, U. & Weisz, H. International comparison of health care carbon footprints. Environ. Res. Lett. 14, 064004 (2019).

3. Ärzteorganisationen aus Südtirol, Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg. Meraner Communiqué Zum Klimawandel 2022. https://www.aerztekammer-bw.de/klimawandel-ist-medizinischer-notfall-963fd498fdca1fcb.

4. Leistungsvereinbarung MUG 2025-2027.

5. Leistungsvereinbarungen MUI 2025-2027.

6. Leistungsvereinbarungen MUW 2025-2027.

7. WHO. Sustainable Development Goals. https://www.who.int/europe/about-us/our-work/sustainable-development-goals.

8. Bildung für Nachhaltige Entwicklung. https://www.bmfwf.gv.at/wissenschaft/leitthemen/nachhaltigkeit/entw_hs.html.

9. Allianz Nachhaltige Universitäten. https://nachhaltigeuniversitaeten.at/.